Das Resultat ist niederschmetternd, das Match war es nicht. Die Limmattal Wings zeigten gegen Dielsdorf-Niederhasli im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine gute Vorstellung. Dennoch lagen am Ende sieben Tore zwischen den beiden Teams. Das war vor allem auf die individuelle Klasse des Spitzenteams zurückzuführen.

Szenen aus dem Eishockeymatch Limmattal Wings - Dielsdorf

Szenen aus dem Eishockeymatch Limmattal Wings - Dielsdorf

Die Gäste hatten auf Fehler der Limmattaler eine gefährliche Antwort. Sinnbildlich war die letzte Minute des ersten Drittels. Nur 15 Sekunden nach dem 1:2 im Powerplay legten sie nach einem Blackout von Colin Wiederkehr das dritte Tor nach (beide Male war der Ex-Urdorfer Franco Armari erfolgreich). Nur zehn Sekunden später tauchten sie in einer 3:1-Situation vor Goalie Thomas Gebistorf auf.

Riesen Aufwand für wenig Ertrag

Die Wings waren nicht seltener im gegnerischen Drittel, taten sich aber schwerer, zu Abschlüssen zu kommen Ihr zweiter Treffer war das Resultat einer immensen Willensleistung des starken Nicolas Gamper.

Der Mann mit dem roten Helm eroberte durch seine Aufsässigkeit eine verloren geglaubte Scheibe und bereitete sich damit die eigene Torchance vor (21.). Zu mehr als diesen zwei Treffern reichte es nicht.

Den Limmattaler fehlt die Klasse, um einen Gegner vom Format der Dielsdorfer zu schlagen. In Anbetracht der stets anfälligen Defensive braucht es für einen Coup mindestens fünf Treffer. Trainer Mike Weiss stützt diese Sichtweise. «Wir hatten heute die Chancen für viel mehr Tore - wir schiessen sie einfach nicht.»