Es wurde schon einmal geschrieben, dass nur einer aus dem Trio Dietikon-Urdorf, Volketswil und Wettingen in die Barrage kommen und so den direkten Abstieg in die 2. Liga verhindern wird. Dass das einen Spieltag vor Ende der Saison immer noch so sein wird, hat man erwarten oder zumindest hoffen dürfen. Nun ist es so weit: Der letzte Spieltag steht an und alle drei genannten Mannschaften haben noch Chancen, den sechsten Rang zu erreichen.

Den alles rettenden vierten Rang hat momentan die BSG Vorderland inne. Die Appenzeller wollen mit einem Sieg in Wettingen den definitiven Ligaerhalt sicherstellen. Die Youngsters hingegen wollen den HCDU bezwingen und hoffen auf einen Punktverlust Vorderlands. Volketswil seinerseits tritt beim Leader und "Ligagewinner" SC Frauenfeld an.

Ernst gilt es am Samstag ab 16 Uhr

Denkbar sind viele Szenarien und etwas stimmt die Spieler und Anhänger auch noch nachdenklich. Beim Spiel in Einsiedeln wurde Edvinas Vorobjovas mit der blauen Karte des Feldes verwiesen, was eine automatische Spielsperre nach sich ziehen würde. Doch der Litauer wurde gegen Wettingen eingesetzt. Gibt das etwa einen 10:0-Forfaitsieg für die Truppe von Patrick Brunner? Die Wettinger hätten dann plötzlich auch sieben Punkte und nur noch ein Torverhältnis von -52.

Doch alle Spielereien und Spekulationen werden nichts nützen. Fakt ist einzig, dass der HC Dietikon-Urdorf trotz allem die beste Ausgangslage auf einen Platz in den Barragespielen hat. Mit einem Punktgewinn am Samstag in Schaffhausen ist er dort sicher dabei, ansonsten ist er auf Schützenhilfe Frauenfelds und Vorderlands angewiesen.

Ob es die Sedlacek-Truppe schafft, wird am Samstag um etwa 17.20 Uhr klar sein. Denn alle drei Spiele werden in den jeweiligen Hallen um 16 Uhr angepfiffen. Die Ausgangslage ist spannend, aber nicht ungünstig für die Limmattaler Handballer, die auch in der nächsten Saison in der 1. Liga mitspielen wollen. (pd/acr)