2. Liga inter

Die Dietiker setzen mit einem 6:0-Erfolg ein Ausrufezeichen

Dietikons Captain Naim Haziri zeichnete sich als Doppeltorschütze aus.

Dietikons Captain Naim Haziri zeichnete sich als Doppeltorschütze aus.

Der FC Dietikon gewinnt gleich mit 6:0 gegen Rothrist und macht so in der Tabelle Boden gut.

Flavio Vecchiè setzte den Schlusspunkt in einer Partie, die für einmal ganz nach dem Geschmack der Dietiker war. Mit seinem Tor in der Nachspielzeit markierte er das 6:0 für die Limmattaler. Ein eindrucksvolles Resultat, nachdem die Dietiker schon letzte Woche gegen Olten mit 3:0 gewonnen hatten.

In der Startphase deutete allerdings wenig auf einen solchen Torreigen hin. Die Partie begann wenig berauschend, Chancen waren Mangelware. «Wir hatten Mühe, ins Spiel zu kommen», sagte Dietikons Trainer Ivelj. Doch dann gelang den Dietikern innert vier Minuten ein Doppelschlag.

Erst traf Alfred, der schon in der letzten Partie gegen Olten für zwei der drei Dietiker Tore gesorgt hatte, mit einem Heber über Rothrists Torwart Albert Gashi zur Führung der Gäste. Und dann, kurz vor der Pause, dribbelte sich Luca Senicanin in den Rothrister Strafraum durch und schloss seine Aktion mit dem 2:0 ab. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wehrte sich Rothrist zu Beginn noch gegen die drohende Niederlage. Doch die Bemühungen der Hausherren waren umsonst. Stattdessen kamen die Dietiker, die sich vermehrt aufs Kontern verlegten, innerhalb von nur wenigen Minuten zu zwei weiteren Treffern. 20 Minuten vor dem Ende verwandelte Naim Haziri einen Elfmeter, der den Dietikern wegen eines Handspiels zugesprochen worden war. Und eine Viertelstunde vor Schluss schoss Haziri gleich sein zweites Tor an diesem Nachmittag.

Damit war die Partie entschieden. Die Hausherren waren noch um Schadensbegrenzung bemüht, doch selbst das wurde ihnen verwehrt. Denn die Dietiker hatten noch nicht genug. Kurz vor dem Abpfiff kamen sie durch Cajic und eben Vecchiè gar noch zum 6:0. Dieses Mal fielen die Tore innert zweier Minuten.

Trotz des klaren Sieges: Ivelj vermisste einmal mehr die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. «Wir hatten drei, vier 100-prozentigen Torchancen, die wir nicht genutzt haben», bemängelte er. «Aber dafür haben wir jetzt zweimal in Folge zu null gespielt.»

Mit ihrem Kantersieg haben die Dietiker in der Tabelle wieder zu den Spitzenteams aufgeschlossen und liegen nun auf dem dritten Rang. Aufstiegsambitionen hat Ivelj aber (noch) keine. «Wir sind eine sehr junge Mannschaft und haben aufgrund von Verletzungen viele Abwesende», so der Dietiker Coach. Bei denen, die spielen können, sieht Ivelj dafür Fortschritte. «Wir befinden uns auf dem richtigen Weg.»

Meistgesehen

Artboard 1