Handball
Der Strohhalm ist dünn für den HC Dietikon-Urdorf

Vor sechs Wochen sah es aus, als könnten die Reserven des HC Dietikon-Urdorf den letzten 2.-Liga-Runden gelassen entgegenblicken, was die Abstiegssituation anbelangt. Nun zeigt sich das Bild ungemütlich fürs Team von Spielertrainer Pascal Haller.

Raphael Biermayr
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Vielleicht begegnen sich der Dietikon-Urdorf II (Pascal Haller, in Blau) und Limmat (David Morf) bald wieder.bier

Vielleicht begegnen sich der Dietikon-Urdorf II (Pascal Haller, in Blau) und Limmat (David Morf) bald wieder.bier

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Nach der Rekordpleite von 20:42 gegen Leader Amicitia bestritt der HCDU keine Partie mehr, während die Konkurrenz Punkt um Punkt gutmachte. So viele, dass die Limmattaler mittlerweile auf dem drittletzten Platz zu finden sind, der die Teilnahme an Auf-/Abstiegsspielen mit dem Siebtplatzierten der Gruppe 2 sowie den 3.-Liga-Gruppensiegern bedeutet.

Zwei Chancen bleiben Dietikon-Urdorf, dass die Spielzeit 2011/12 ein baldiges Ende nimmt. Voraussetzung für beide ist ein Sieg in seiner letzten Partie morgen gegen die bereits abgestiegene HSV Säuliamt (17.30 Uhr, Stigeli, Affoltern am Albis) gewinnen. Holt Wädenswil gegen das ebenfalls noch gefährdete Schwamendingen weniger Punkte, ist der HCDU gerettet. Falls Schwamendingen verlieren würde, dürfte es in seinem letzten Spiel vom 24. März keinen Zähler gewinnen, damit die Saison für den HCDU vorüber wäre.

«Unsere Chancen stehen fünfzig zu fünfzig – wir hoffen, dass das Glück auf unserer Seite ist», sagt Pascal Haller zur Ausgangslage. Sollte sein Team den Gang in die Auf-/Abstiegsrunde antreten müssen, habe er «keine Bedenken», dass sein Team heil daraus hervorgehen würde. «Wir sind zu routiniert, um da scheitern zu können», ist Spielertrainer Haller überzeugt.

Limmat mit minimalen Chancen

In der Auf-/Abstiegsrunde könnten der HCDU II auf den Lokalrivalen Limmat aus der 3. Liga treffen. Allerdings erscheint dieses Szenario kaum mehr Realität zu werden. Der Absteiger aus dem Limmattal war mit dem Ziel der direkten Rückkehr in die Saison gegangen. Limmat gab die gute Ausgangslage nach dem Auftakt jedoch bald aus der Hand.

Mittlerweile liegt die Mannschaft sechs Zähler hinter Leader Witikon, bei noch drei verbleibenden Partien respektive noch zwei für die Stadtzürcher. Holen diese noch einen Punkt oder lassen die Limmattaler noch einen liegen, ist die Entscheidung gefallen. Limmat gastiert heute (13.30 Uhr, Chliriet, Oberglatt) beim zweitletztklassierten Rümlang-Oberglatt.