Unihockey
Der Rychenberger Captain bleibt an Bord

Der HC Rychenberg einigt sich mit seinem Captain Marc Huber (27) auf eine frühzeitige Vertragsverlängerung um zwei Jahre. Er hat sich in den letzten dreieinhalb Jahren in der Swiss Mobiliar League einen Namen gemacht.

René Bachmann
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Marc Huber, der Captain von HC Rychenberg Winterthur verlängert seinen Vertrag für 2 Jahre
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Der HC Rychenberg Winterthur
Der HC Rychenberg Winterthur

Marc Huber, der Captain von HC Rychenberg Winterthur verlängert seinen Vertrag für 2 Jahre

Daniel Hartmann

Vor sein kompromissloses, aber faires defensives Einsteigen sowie seine kreativen und geschmeidigen offensiven «Moves» sind mittlerweile bestens bekannt. Hubers Talente erkannt hatte Radim Cepek. Rychenbergs früherer tschechischer Spieler und -trainer hatte den damals 23-jährigen Erstliga-Verteidiger für die Saison 2008/09 aus Dietlikon nach Winterthur mitgebracht.

«Lieber mit Hubi als gegen Hubi!»

Annähernd hundert Meisterschaftsspiele hat Huber seither in der höchsten Schweizer Unihockeyliga bestritten und sich über die Jahre zum «Dauerbrenner» und zur unverzichtbaren Grösse in Rychenbergs Team gemausert. Mit 11 Toren und 25 Assists zählt er zu den offensiv produktiven Verteidigern. Obwohl er in der aktuellen Spielzeit in einer sehr offensiv ausgerichteten Linie überwiegend defensive Aufgaben übernimmt, ist Huber mit elf Skorerpunkten zweitbester Punktesammler unter den Verteidigern der Mannschaft.

Seit der laufenden Saison bekleidet Huber das Captainamt. «Er ist eine wichtige Stütze und gehört bei uns mit seiner Physis, seiner guten Übersicht und seinem Spielverständnis zu den Top 2-Verteidigern», lobt ihn Trainer Daniel Costa. «Sein Einsatz auf und neben dem Feld unterstreicht seinen Stellenwert.» Auch mache die Zusammenarbeit mit seinem Captain viel Spass: «Er ist offen für Neues und stellt immer den Teamgedanken in den Vordergrund, auch wenn wir mal nicht gleicher Meinung sind.» Über Hubers frühzeitige Vertragsverlängerung um zwei Jahre flachst Costa: «Lieber mit Hubi als gegen Hubi!»