Eishockey

Der nächste harte Brocken wartet bereits auf den EHC Urdorf

Morgen gegen Leader Wetzikon werden die Urdorfer wieder in der Defensive gefordert sein. Quelle: Raphael Biermayr

Morgen gegen Leader Wetzikon werden die Urdorfer wieder in der Defensive gefordert sein. Quelle: Raphael Biermayr

Nach dem 5:8 gegen Schaffhausen in der 2.Liga haben die Limmattaler nicht lange Zeit, nachzudenken. Am Samstag gastiert Leader Wetzikon auf der Weihermatt.

Boris Otypka war die tragische Figur beim 5:8 gegen das Spitzenteam aus der Nordschweiz. Die Limmattaler führten zur Spielmitte mit 4:2, ehe sie innert 170 Sekunden drei Tore kassierten. Das dritte nach einer ärgerlichen Strafe gegen Otypka, der damit die Wirkung des kurz vorher genommenen Time-outs torpedierte (37.). Der filigrane Flügelspieler machte seinen Fehler rund zehn Minuten später mit einem Hammer von der blauen Linie wieder gut. Das 5:6 sollte die Aufholjagd der Urdorfer einläuten. Doch dann missriet dem Neuzugang vom freiburgischen HC Sensee ein Pass hinter dem eigenen Tor – ein Fehler, der mit der Vorentscheidung bestraft wurde. «Wir dürfen eine 4:2-Führung nicht aus der Hand geben», sagte der 26-Jährige. Trotz der Enttäuschung gewann er dem Auftritt Positives ab. «Das gilt es mitzunehmen in die nächsten Spiele, dann kommt es gut. Wir müssen nach vorn schauen.»

Spiel gegen Luzern nur ein Ausrutscher

Es war die gute Nachricht des Abends, dass der Ausflug nach Luzern (1:10) offensichtlich ein Ausrutscher gewesen war. Die arg dezimierten «Stiere» – auch Verteidiger Colin Wiederkehr fiel aus, für ihn spielte Daniel Bucher aus der 4.-Liga-Mannschaft – hielten mit den körperlich starken Nordschweizern problemlos mit. Der Unterschied bestand in der schwächeren Abwehrarbeit und der mangelnden Effektivität vor dem Tor.

Tobias Landis scheiterte zweimal allein vor dem unsicheren Torhüter Joscha Mayer. Sein Bruder Nicolas sprang als Doppeltorschütze und Vorlagengeber in die Bresche, ausserdem trafen Cédric Ammann, Serge Haas und wie erwähnt Boris Otypka für die Gastgeber. Diese mussten sich den Vorwurf gefallen lassen, nach dem 4:2 nicht auf eine defensive Grundhaltung umschalten zu können. Doch es entspricht der Philosophie, das Heil in der Offensive zu suchen.

Am Samstag erwartet die Limmattaler ein ähnliches Match: Tabellenführer gastiert auf der Weihermatt (Spielbeginn um 20Uhr). Es ist das erste Match der Rückrunde, zum Saisonstart unterlag der EHCU dem Absteiger aus der 1. Liga 0:5.

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