Eishockey
Der nächste Schritt nach vorn ist ein Sieg für den EHC Urdorf

Trainer Dani Hüni sprach die Verbesserungen an im Vergleich zu den vorangegangenen Partien. Zwar sei noch immer das erste Saisonspiel gegen Dürnten das Richtmass (1:3). Doch der jüngste Auftritt gegen Illnau-Effretikon (2:4) sei dem am nächsten.

Raphael Biermayr
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Dani Hüni: Verbesserungen im Blickfeld.

Dani Hüni: Verbesserungen im Blickfeld.

Raphael Biermayr

Tatsächlich: Als Erstes sticht positiv ins Auge, dass die Limmattaler erstmals überhaupt mehr als einen Treffer in einem Match erzielten. Tobias Landis traf während eines verunglückten Wechsels der Gäste mit einem satten Schuss zum 2:2 (43.) Der schnelle und physisch starke Flügelstürmer war wie schon bei seiner Saisonpremiere in der Vorwoche ein Hoffnungsträger für die gebeutelte Offensive. Schon beim ersten Treffer war er massgeblich beteiligt gewesen: Im Powerplay schlenzte er aus dem Slot auf das Tor, Tizian Müller traf per Abstauber zum 1:1 (38.).

Obwohl sie jeweils kurz darauf wieder in Rückstand gerieten, war das Abwehrverhalten der Urdorfer viel konsequenter und beherzter als zuletzt. Mit Ausnahme des ersten Abschnitts musste Torhüter Urs Landis nicht bei nahezu jedem Angriff der Unterländer intervenieren.

Sieg als Befreiungsschlag

Die Urdorfer erinnern langsam wieder an die erfolgreiche vergangene Spielzeit. Eine wichtige Komponente von damals aber lässt sich nicht wiederherstellen: die Euphorie nach dem Aufstieg. Um eine ähnliche Stimmung heraufzubeschwören, ist ein Erfolgserlebnis unabdingbar.

Dem ist der EHCU gegen Illnau-Effretikon immerhin einen Schritt näher gekommen. Chancen, den nächsten Schritt zu tun, gibt es in der nächsten Zeit zuhauf. Ab kommendem Samstag stehen gegen Luzern, Bassersdorf (Mittwoch) und Chiasso drei Matches binnen sieben Tagen auf dem Programm.