Der 43-jährige Kümmerli spricht im Interview über seinen Visionen und die damit verbundenen Herausforderungen. So liebäugelt er gar mit dem Gang über die Kantonsgrenze mit einem der vier Läufe: «Muri ist eine Gegend, die ich mir gut dafür vorstellen kann», sagt er.

Sollten die Teilnehmerzahlen seinem Wunsch gemäss wachsen, würden bestehende Durchführungsorte wie das Wiesentäli (Oetwil-Geroldswil) und Urdorf an die Kapazitätsgrenzen stossen. «Ich suche das Gespräch mit den lokalen Laufveranstaltern. Es wäre beispielsweise vorstellbar, mit dem Urdorfer Lauf ins Zentrum zu wechseln.»

Dass Kümmerli von einer Vergrösserung des KnoliCups träumen kann, war vor kurzem noch undenkbar. Die traditionelle Veranstaltung stand im Dezember 2009 nach 2004 erneut kurz vor der Auflösung, weil die Vorstandsmitglieder chronisch überlastet waren.

Ein grosser Grund für die Entlastung ist der auf diese Saison hin geschlossene Vertrag mit Datasport, dem Schweizer Marktführer für Daten- und Resultaterfassung, der die Administration mit den Teilnehmern übernimmt. Das wiederum kostet Geld.

Wie Kümmerli und Co. das langfristige Überleben des KnoliCup sichern wollen, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 30. Mai.