Handball
Der HC Dietikon-Urdorf schlägt Stäfa und bleibt Leader

Die Limmattaler setzten ihre Serie ohne Niederlage fort und gewinnen gegen Stäfa mit 31:21. Trotz Platz 1 in der Tabelle denkt man beim Absteiger der letzten Saison aber (noch) nicht an den sofortigen Wiederaufstieg.

Michel Sutter
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Stefan Galli sucht den Abschluss.

Stefan Galli sucht den Abschluss.

Otto Lüscher

Trotz Platz 1 in der Tabelle denkt man beim Absteiger der letzten Saison aber (noch) nicht an den sofortigen Wiederaufstieg. Dennoch herrschte Freude bei den Spielern des HC Dietikon-Urdorf am Sonntagnachmittag in der Stadthalle Dietikon.

Mit zehn Toren Unterschied hatten die Limmattaler Stäfa besiegt und damit den bisher deutlichsten Sieg der Saison eingefahren. «Wir haben es uns nicht so einfach vorgestellt», frohlockte Luzi Tiefenauer. Stäfa schloss die letzte Saison immerhin auf dem zweiten Platz ab.

Damit hat Dietikon-Urdorf in vier Spielen bereits drei Siege geholt. Einzig gegen Volketswil haben sie einen Punkt abgegeben. «Der Saisonstart ist uns geglückt», sagte Tiefenauer.

Neue Ausgangslage akzeptiert

Dass er mit seinen Kollegen nun in der 2. Liga antreten muss und nicht mehr in der 1. Liga spielen darf, damit hat sich Tiefenauer abgefunden. «In der 1. Liga spielten wir immer am Limit», erklärte er. «Jetzt können wir auch Spieler einbinden, die letzte Saison nicht zum Zug gekommen wären.» Zudem habe der Abstieg auch einen praktischen Vorteil mit sich gebracht. «Wir müssen nicht mehr so weit fahren», scherzte Tiefenauer.

Auch Jan Sedlacek, der Dietikon-Urdorf seit dieser Saison trainiert, ist mit den bisherigen Spielen zufrieden. «Im Moment läuft es gut», sagte er. Allerdings sei seine Mannschaft noch immer in der Vorbereitungsphase, da noch ein paar Spieler fehlten. «Eine Bilanz können wir erst im Winter ziehen», meinte er.

Falls dann Dietikon-Urdorf noch die Tabelle anführt, wäre dann der Wiederaufstieg ein Thema? «Wir haben das nicht explizit als Ziel definiert», sagte Sedlacek. «Uns geht es darum, ein stabiles Team aufzubauen und guten Handball zu spielen.» Zudem sollten die Spieler wieder Spass am Handball bekommen. «Und Spass hat man nur, wenn man erfolgreich ist.» So wie Dietikon-Urdorf, wenn auch eine Liga tiefer.

Dem Gegner keine Chance gelassen

Die Partie zwischen Dietikon-Urdorf und Stäfa begann zäh. Die Startphase war von Fehlschlüssen geprägt. «Man hat die Nervosität zu Beginn gespürt», erklärte Sedlacek. Dann sei seine Mannschaft aber besser ins Spiel gekommen und führte zur Pause mit 16:10. In der zweiten Hälfte bauten die Limmattaler ihren Vorsprung bis auf 13 Tore aus.

Besonders in den letzten zehn Spielminuten legten die Hausherren zu und liessen dem Gegner keine Chance mehr, die Partie noch zu wenden. Der Sieg von Dietikon-Urdorf war letztlich hochverdient.