Handball
Der HC Dietikon-Urdorf ist sportlich und finanziell auf Kurs

Die Bekanntgabe eines namhaften Sponsors heiterte die ohnehin schon gute Stimmung an der Generalversammlung des HC Dietikon-Urdorf zusätzlich auf. Mit der Osys AG (IT-Branche) konnte ein grosser Sponsor für drei Jahre gewonnen werden.

Raphael Biermayr
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Verschworrene Einheit. Beim HC Dietikon-Urdorf stimmt der Zusammenhalt auf und neben dem Feld.

Verschworrene Einheit. Beim HC Dietikon-Urdorf stimmt der Zusammenhalt auf und neben dem Feld.

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Die Kampfwahl um das Amt der Stimmenzähler wurde schliesslich doch nicht nötig. Man einigte sich auf die bereits in der Präsentationsfolie vermerkten Namen. Das war der einzige «Aufreger» an der 21. Generalversammlung der Handballer von Dietikon-Urdorf, deren Länge unter der magischen Grenze von einer Stunde blieb.

Die 42 Stimmberechtigten bekamen vom Führungsgremium unter der Leitung von Tagespräsident Heinz Burla eine Menge Positives zu hören. Mit der Osys AG (IT-Branche) konnte «ein so grosser Sponsor wie lange nicht mehr» für drei Jahre gewonnen werden, wie Sponsoringchef Burla ausführte.

Dessen Unterstützung wurde so knapp vor der GV bekannt, dass er keinen Eintrag mehr ins Budget fand. Das weist auch so einen Gewinn aus (684 Franken). Die Rechnung des vergangenen Geschäftsjahres schloss mit einem grossen Plus von rund 7190 Franken, und damit deutlich besser als angenommen.

Gemäss Finanzchefin Barbara Snedkerud lag dies am seltenen Umstand, dass zwei Papiersammlungen in dieselbe Rechnungsperiode fielen.

Vorstand stellt sich zur Wiederwahl

Das Führungsgremium stellte sich geschlossen zur Wiederwahl, die selbstredend eine Formsache war. Nach einem anfänglichen Zurechtfinden ohne Präsident strahlt die sechsköpfige «Kommune» – Karin Edler fehlte – mittlerweile Souveränität aus.

«Die Stimmung ist kontinuierlich gestiegen», bestätigte Burla. Seine Vorstandskollegin Karin Binder (Operations) gab bekannt, dass der «Power Award» des Vereins für besondere Verdienste an Claudio Brandt geht, die vor allem vom Juniorenlager in Bütschwil bekannt ist.

Sportlich standen die Erfolge der Junioren im Vordergrund. Nachhaltiger ist die Tatsache, dass der HCDU für die kommende Spielzeit mehr Nachwuchsteams anmelden kann, nicht zuletzt dank der Spielgemeinschaft mit Siggenthal.

Im Aktivbereich stellt man in Kooperation mit dem HC Limmat neu eine 3.-Liga-Equipe. Damit sind die Limmattaler von der 1. bis zur letzten Spielklasse (4.) vertreten. Das Fanionteam, das den Klassenverbleib erst in der Abstiegsrunde sicherstellte, soll nach Andeutungen von Trainer Karsten Hackel hochkarätige Verstärkung erfahren. Namen wollte er noch nicht nennen.