Bereits in der 3. Minute bekundete Schlieren grosses Abschlusspech, als ein Schuss von Captain Marc Salvato am Pfosten landete. Sechs Minuten später waren es auch die Einheimischen, die nach einem satten Weitschuss von Raphael Dorsaz ebenfalls einen Pfostentreffer beklagten. Nach einem offenen Schlagabtausch konnten die Schlieremer in der 20. Minute den Führungstreffer bejubeln.

Im Anschluss an einen Einwurf spedierte Giuseppe Sorrentino das runde Leder aus spitzem Winkel mit einem sehenswerten Treffer zum 0:1 ins Netz. «Sorregoal» traf auch in seinem zweiten Einsatz für seinen neuen Verein und war erneut steter Gefahrenherd für die Abwehr der Einheimischen und krönte seine starke Leistung mit diesem Treffer.

Vorentscheidung verpasst

Die Limmattaler überzeugten in der Folge mit einer guten Organisation und blieb mit schnellen Gegenstössen immer wieder gefährlich. So auch in der 33. Minute, als nach einem Konter Emanuele Preite den Ball für Souhel Muhi-Eddine auflegte, der Niederweningen-Keeper Marco Keller keine Abwehrchance liess. Sekunden vor der Pause hatte Sorrentino den vorentscheidenden dritten Treffer auf dem Fuss - Keller rettete mittels Fussabwehr.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen. In der 54. Minute nutzten die Gastgeber eine fatale Unachtsamkeit in der Schlieremer Abwehr resolut aus, Goalgetter Remo Riedener liess sein Team wieder hoffen. Niederweningen war nun dem Ausgleich nahe, doch Altmeister Nicola Appella im Schlieremer Tor hielt seine Truppe mit tollen Paraden im Spiel. Trotz des Platzverweises gegen Captain Philipp Jäckle (68.) rafften sich die Wehntaler auf und durften kurz vor Schluss in Unterzahl durch Roger Grosswiler den leistungsgerechten Treffer zum 2:2 bejubeln.

«Wir haben den dritten Treffer verpasst. Während 60 Minuten waren wir gegen den Zweitliga-Absteiger die bessere Mannschaft, doch müssen wir konstanter werden», sagte Schlieren-Trainer Beat Studer.