Fussball
Der FC Engstringen hat die Chance auf die beste Vorrunde seit 2010

Der FCE bestreitet das 3.-Liga-Nachtragsspiel gegen Industrie am Sonntag im Hardhof (14 Uhr). Mit einem Sieg würde er in Tuchfühlung mit der Spitze kommen.

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Die Engstringen wollen auch im Frühling wieder jubeln.

Die Engstringen wollen auch im Frühling wieder jubeln.

Roland Jaus

In der Region liessen im Herbst die 13 Punkte nach 10 Matches aufhorchen. Wenn die Engstringer ihr Nachtragsspiel am Sonntag gegen das abstiegsbedrohte Industrie Turicum gewinnen, weisen sie die beste Vorrunde seit dem Wiederaufstieg 2010 auf.

Schärer sagt: «Das ist eines der wichtigsten Spiele überhaupt. Wenn wir punkten, haben wir erst einmal Ruhe vor den Abstiegsplätzen.» Weil die Brunewiis unbespielbar ist, tauschten die Verantwortlichen das Heimrecht ab, womit die Partie auf dem Hardhof stattfindet. Bis auf den verletzten Janic Schweitzer und die handicapierten Isenring-Zwillinge (zogen ihre Weisheitszähne am selben Tag) sind alle an Bord.

Yannik Ryf, der wegen einer Knieverletzung die ganze Vorrunde ausgefallen war, trainiert seit drei Wochen wieder. Bemerkenswert: Beim FCE gab es während der Winterpause keine einzige Änderung im Team.

Schärer stellt Forderungen

In der Vorrunde mehrten sich die Stimmen, nach denen Paul Schärer seinen Rücktritt auf Ende Saison bekannt geben würde. Ein Argument dafür war sein Sohn, dessen Spiele im Grasshoppers-Nachwuchs er gern häufiger verfolgt hätte. Mittlerweile ist der Sprössling zu Engstringen zurückgekehrt und Schärer überlege sich, weiterzumachen.

Der Verein mit dem neuen Präsidenten Reto Keller – vorher Assistenztrainer – will die Identifikationsfigur jedenfalls behalten. Schärer deutet Forderungen, die er an sein Bleiben knüpft. Welche das sind, will er nicht öffentlich machen.