Fussball
«Der FC Dietikon würde den Aufstieg in die 1. Liga noch nicht verkraften»

Bruno Bolliger sieht als Finanzverantwortlicher beim Zürcher Fussballverband hinter die monetären Kulissen der Vereine. Diese Tätigkeit ist aber nur eine von vielen im abwechslungsreichen Leben des 64-jährigen Dietikers, wie er im Interview darlegt.

Raphael Biermayr
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Bruno Bolliger hat in seinem Leben eine Menge erreicht.

Bruno Bolliger hat in seinem Leben eine Menge erreicht.

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Bruno Bolliger ist ein Tausendsassa. Beruflich, politisch, familiär und sportlich engagiert, ist ihm nie langweilig geworden. Sein Credo: Erfolg beruht auf harter Arbeit.

Mittlerweile spüre er sein Alter aber und er habe gemerkt, dass man nicht immer Vollgas geben müsse.

Der frühere FDP-Gemeindrat Weiningens ist seit 25 Jahren Vorstandsmitglied im Zürcher Fussballverband. Noch zwei Jahre will er in dieser Funktion anhängen.

Seine Firma ist ein wichtiger Sponsor des FC Dietikon, wo sein Sohn Stefan als Finanzchef amtet. Bruno Bolliger sagt mit Blick auf die letzte, erfolgreiche Saison: «Ich bin froh, dass die Mannschaft den Aufstieg nicht geschafft hat. Der Verein würde den Aufstieg in die 1. Liga noch nicht verkraften.»

Aktuell liegt sein Augenmerk auf einem Buch, das er im Frühjahr 2014 vorstellen will. In «Das Leben eines Treuhänders» schildert er «Episoden, die es gar nicht geben dürfte.»

Das Interview mit Bruno Bolliger finden Sie in der gedruckten Ausgabe vom 18. Juli.