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Der Fc Dietikon verpflichtet einen Profi aus Serbien

Der Fc Dietikon hat sich für die Rückrunde viel vorgenommen. Damit die gesetzten Ziele erreicht werden können, wurde nun gar ein Profi aus Serbien engagiert.

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FC Dietikon

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Limmattaler Zeitung

Am Sonntag beginnt für Dietikons Fussballer die Rückrunde in der 2.Liga interregional. Gegen Kosova (15.30Uhr, Buchlern, Altstetten) soll der erste Schritt zur Rettung der Saison erfolgen. Zehn Zuzüge sollen dabei helfen, mehr als 12 Zähler wie noch in der Hinserie zu holen.

Unter den Neuen befindet sich mit Abwehrspieler Velisav Stevovic ein 28-jähriger Professional, der gemäss übereinstimmenden Onlineportalen zuletzt beim Belgrader Verein Cukaricki in Serbiens zweithöchster Liga spielte. «Er macht einen dreimonatigen Sprachaufenthalt», sagt FCD-Sportchef Pietro Iellamo zum Grund von Stevovics Erscheinen in Dietikon.

Eine Interpretation: Der erfahrene Verteidiger ist mit einem Touristenvisum in der Schweiz, um den hinten anfälligen Limmattalern zu helfen. Das erinnert an die Verpflichtung von Stürmer Antonio Cresta in der Rückrunde der Saison 2009/10.

18 Punkte sind das offizielle Ziel

Mit Startgegner Kosova verbindet der FCD unterschiedliche Erinnerungen. Im Frühjahr 2009 stand er in der regionalen 2.Liga Pate, als die Gastgeber dank eines 2:1-Sieges aufstiegen. Zum Start der laufenden Spielzeit gewannen die Dietiker 6:1 gegen den nach den Sommerferien offensichtlich ausser Form stehenden Kontrahenten.

Danach verlief die Entwicklung der beiden Teams diametral. Dietikon fiel kontinuierlich, bis in die Abstiegszone (Platz 11), während aus den ambitionierten Kosovaren doch noch ein Teilnehmer am Aufstiegsrennen wurde (Rang 4).

FCD-Sportchef Pietro Iellamo hat als offizielles Ziel für die Rückrunde 18 Punkte ausgegeben, «damit wären wir im Mittelfeld klassiert, hätten
also nichts mehr mit dem Abstieg zu tun».

In Anbetracht des Potenzials der Mannschaft und der Anzahl von 39 möglichen Zählern erscheint diese Vorgabe etwas mau. Doch Iellamo hat schon vor der Vorrunde zu Recht gesagt, dass sich eine neue Mannschaft zuerst finden muss. Angesichts der zahlreichen Änderungen, mit denen der FCD im Konkurrenzvergleich weit vorn steht, trifft das auch auf die kommenden Monate zu. Die Dietiker spielen ab übermorgen vor allem für eine bessere Zukunft nach dieser Saison.