Fussball
Der FC Dietikon verliert im Abstiegskampf in Thalwil mit 1:3

Der FC Dietikon hätte die drei Punkte in Thalwil dringend benötigt, um sich aus der Abstiegszone zu spielen. Die Limmattaler unterliegen am Zürichsee aber mit 1:3 und bleiben somit nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen. Spiel verpasst? Der Spielverlauf zum Nachlesen in unserem Liveticker.

Michel Sutter
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Luca Dimita blieb gegen Thalwil trotz guter Chancen ohne Treffer.

Luca Dimita blieb gegen Thalwil trotz guter Chancen ohne Treffer.

Michel Sutter

Trist war das Wetter gestern Sonntagnachmittag auf dem Thalwiler Etzliberg. Und trist, ja düster waren auch die Mienen der Dietiker, als sie nach dem Schlusspfiff in Richtung Kabine marschierten. Mit 1:3 hatten sie gegen Thalwil verloren, das vor der Partie nur gerade einen Punkt Vorsprung auf die Limmattaler gehabt hatte.

Eine Niederlage, die schmerzt – nicht nur, weil sich Dietikon damit wieder voll im Abstiegskampf befindet und der erhoffte Befreiungsschlag ausgeblieben ist. Nein, die Niederlage tut auch weh, weil sie den Limmattalern wieder einmal brutal vor Augen führte, dass sie in der 1. Liga zwar mithalten können, ihnen in den entscheidenden Momenten die Durchschlagskraft fehlt.

So auch gegen Thalwil. Schon in der ersten Hälfte nahmen die Dietiker, die einzig in der Anfangsphase Mühe bekundeten, den Kampf an und lieferten sich mit den Thalwilern zeitweise einen Schlagabtausch. Dass Thalwil zur Halbzeitpause mit 1:0 führte, verdankte es vor allem seiner besseren Effizienz. Angesichts der Torchancen hätte es zumindest unentschieden stehen müssen.

Auch in der zweiten Hälfte suchte Dietikon den direkten Weg zum Tor. Selbst nach Mirco Codutis 2:0 nach 50 Minuten steckten die Gäste nicht auf. Sie kämpften, sie bissen sich durch und wurden durch Alessio D’Angelos Anschlusstreffer nur wenige Minuten später auch belohnt.

Doch das Tor war nicht die erhoffte Signalwirkung für die Dietiker. Zwar kamen sie durch Neto und Luca Dimita zu Möglichkeiten, aber sie mussten den Thalwilern auch gute Konterchancen zugestehen. Als Adilj Sejdiji 20 Minuten vor Schluss dann aber das 3:1 erzielte, war die Vorentscheidung gefallen.

In der Schlussphase drängten die Gäste zwar noch auf den zweiten Treffer und hätten ihn sich eigentlich auch verdient gehabt. Doch ihr Schlussspurt nutzte ihnen – wie schon so oft in dieser Saison – nichts mehr. Und nach dem grossartigen Sieg gegen Kosova von letzter Woche haben die Dietiker mit der Niederlage in Thalwil wieder einen Rückschlag erlitten.

Damit bleibt die Ausgangslage schwierig für Dietikon. Am nächsten Samstag ist mit Baden der Tabellenführer zu Gast auf der Dornau. Wollen die Limmattaler die Liga halten, müssen sie in den verbleibenden Partien ihre Torchancen nutzen – und mehr Konstanz zeigen, was die Siege anbelangt. Sonst dürfte der Ligaerhalt gefährdet werden.