Nachdem in Schwändi der erste EKZ-Cup wegen Schnees im April abgesagt werden musste, konnte die Rennsaison endlich in Wetzikon gestartet werden. Die Wetterbedingungen waren fast noch winterlich, aber die Strecke zeigte sich in einem hervorragenden Zustand. Die Organisatoren haben ganze Arbeit geleistet.

Das Biketeam Chlösterli aus Urdorf meldete acht Biker und Bikerinnen für das Rennen an. Das Team startete in allen Kategorien, Mega, Rock, Cross, Soft und die kleinsten Pfüderi.

Als Erstes war die Megagruppe dran. Pünktlich um 10.15 Uhr startete Jorin Gabriel auf seine fünf Runden. Insgesamt waren 43 Biker am Start. Jorin hatte einen perfekten Start und passierte die erste Runde als Sechster mit einem Rückstand von ca. 30 Sekunden knapp hinter dem vierten und dem fünften Platz.

Auch nach der zweiten, dritten und vierten Runde passierte Jorin konstant und unverändert. In der letzten Runde legte er noch einen Zahn zu und konnte das Rennen auf dem vierten Schlussrang beenden.

Dann kam der Graupelschauer

Kurz darauf starteten Valentina Büschi (Debütantin) und Andrin Bernet in der Gruppe Rock zu ihrem Rennen über drei Runden. Just zu diesem Zeitpunkt fing es zu regnen an, nicht nur das, es war sogar Graupelschauer. Es wurde aber weiter kräftig in die Pedalen getreten und die Rundenzeiten liessen keinen Rückschluss auf die widerlichen Bedingungen zu.

Büschi wegen Asthmaanfall out

Büschi musste leider durch einen Asthmaanfall das Rennen vorzeitig beenden und wurde somit nicht qualifiziert. Bernet fuhr ein gutes Rennen und konnte sich am Schluss über den 29. Rang freuen.

Fabienne Indrist und Fadri Bernet standen nun am Start. Zwei Runden waren zu bewältigen. Über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten mit Vollgas in die erste Runde. Konstant und mit eisernem Willen wurden die zwei Runden abgespult. Am Schluss konnte sich Fadri auf dem 19. und Fabienne auf dem
6. Rang platzieren.

Und nun kamen die Kleinsten zum Zug. Für die meisten war es das erste Rennen in diesem Zirkus. Für Urdorf startete Loris Müller. Beim Start standen ihm noch ein paar Gegner mit ihren Laufrädern im Wege, die er bravourös umfuhr und mit vollem Elan dem Ziel entgegen strampelte. Müller fuhr ein tolles erstes Rennen, das er auf dem 6. Platz beendete.

Trotz Kälte und teilweise misslichen Bedingungen hatten die Fahrerinnen und Fahrer ihren Spass. Am 16. Juni ist das nächste Rennen in Hittnau. Dann hoffentlich mit besserem Wetter.