Im ersten Drittel vermochten die Urdorfer zu überraschen: Sie spielten flott mit und glichen die Wetziker Führung (Bachmann traf in der 9. Minute) dank ihrer Beharrlichkeit aus. Samuel Kuoni liess sich hinter dem Tor nicht abschütteln, eroberte die Scheibe und passte zu Philipp Hensler, der traf.

Szenen aus dem 2.-Liga-Eishockeymatch Urdorf - Wetzikon

Szenen aus dem 2.-Liga-Eishockeymatch Urdorf - Wetzikon

Allerdings hielt die Führung nur gerade 46 Sekunden. Das umgehende Reagieren auf einen Rückschlag zeichnet den Tabellenführer unter anderem aus. Ein anderes Merkmal das Aufstiegsfavoriten ist die enorme Sicherheit. Wetzikon liess sich nie aus der Ruhe bringen und schraubte die Führung dank vierer Treffer im Mittelabschnitt hoch.

Der EHCU drohte nach einem Doppelschlag in der 28. Minute auseinanderzufallen. Doch Trainer Dani Hüni redete im Time-out auf sein Team ein. Es half: Urdorf kreierte erstaunlich viele Torchanchen, verwertete aber vorerst keine.

Das änderte sich in der 42. Minute: Raphael Hürzeler lenkte einen Schuss im Powerplay zum 2:6 ab. Und nur vier Zeigerumdrehungen später düpierte derselbe Akteur den unsicheren Goalie Patrick Büsser zum 3:6. Jetzt war wieder Leben in der Bude.

Doch der Leader spielte weiterhin souverän, Urdorf war häufig unter Druck - Goalie Florian Wassmer zeichnete sich öfters aus. Die Überraschung lag letzlich nie wirklich in der Luft. Ligatopskorer Alain Butty machte den Sack mit dem 3:7 endgültig zu (59.).

Überraschend war allerdings der Erfolg von Bellinzona gegen Luzern (5:4 nach Penaltys). Damit liegen die Urdorfer wieder am Tabellenende. Die Ausgangslage vor dem ersten Match im neuen Jahr gegen das zweitletztplatzierte Valle Verzasca am 5. Januar ist damit noch brisanter.

Die Resultate und Tabelle finden Sie hier.