Eishockey
Der EHC Urdorf ringt Rapperswil-Jona mit 3:2 nieder in der 2.Liga

Rehabilitation geglückt aus der Sicht der Limmattaler. Nach der Niederlage am Vorabend gewannen sie gegen die St. Galler und weisen damit sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrundenplatz auf.

Raphael Biermayr
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Die Urdorfer bejubeln in Rapperswil-Jona das 2:2 durch Thomas Wigger (hinten, verdeckt). Quelle: bier

Die Urdorfer bejubeln in Rapperswil-Jona das 2:2 durch Thomas Wigger (hinten, verdeckt). Quelle: bier

Ein Steigerungslauf bringt dem EHC Urdorf den siebten Sieg im 16. Saisonspiel. Die «Stiere» knüpften im NLA-Stadion von Rapperswil-Jona zunächst an die schwache Partie vom Vorabend (3:5 gegen Küsnacht) an. Doch nach einer bedenklichen Strafe ging ein Ruck durch die Mannschaft: Nach der ersten Drittelspause kamen die Gäste zu spät aus der Garderobe und erhielten zwei Minuten aufgebrummt. Die St. Galler bedankten sich mit dem Führungstreffer zum 2:1. Im ersten Drittel hatte Samuel Kuoni die Limmattaler früh in Führung gebracht, ehe die Gastgeber ebenfalls in Überzahl ausglichen.

Im Anschluss daran nahmen die Urdorfer das Spieldiktat in die Hand und schnürten die sichtlich müder werdenden Rapperswiler – sie verloren am Vortag 1:11 – in deren Drittel ein. Thomas Wigger traf per Ablenker nach einem herrlich getimten Schuss von Glenn Huber zum verdienten 2:2 (24.).

Im letzten Drittel machten wiederum die Limmattaler mehr für die Partie. Der Siegtreffer allerdings war ein Geschenk des Gegners: Adrian Casutt fing einen schlampigen Pass ab und vollendete cool zum 2:3 – in Unterzahl. Auf der Gegenseite hielt der neue Urdorf-Goalie Juliano Gallmann seinen Kasten rein. Der 25-Jährige spielte zuvor bei Erstligist Uzwil, wo er auch weiterhin im Kader ist: Er ist mit einer B-Lizenz ausgestattet und kann voraussichtlich lediglich in den Sonntagsspielen mit Urdorf zum Einsatz kommen. Noch ein Mal, im wohl kapitalen Match gegen Bassersdorf. «Das Gefälle ist sicherlich grösser als in der ersten Liga», sagte der frühere Klotener nach seinem Debüt im Trikot des EHCU zum Match. Sein Job sei aber derselbe. «Er hat Ruhe hereingebracht, das war wichtig», lobte ihn Trainer Dani Hüni.

Mit nun 20 Punkten klettert der EHCU im Tableau auf Rang6. Biasca, das als Elfter im ersten Abstiegsrundenrang klassiert ist, weist 14 Zähler auf.