Eishockey
Der EHC Urdorf gibt eine 4:2-Führung aus der Hand

Die «Stiere» zeigten in der 2. Liga eine Reaktion auf die 1:10-Pleite gegen Luzern. Doch für einen Punktgewinn gegen das Spitzenteam Schaffhausen reichte es nicht – 5:8.

Raphael Biermayr
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Die Schaffhauser (in Gelb) bejubeln einen weiteren Treffer gegen Urdorfs Goalie Florian Wassmer (verdeckt) und Verteidiger Dominik Erb. Quelle: Raphael Biermayr

Die Schaffhauser (in Gelb) bejubeln einen weiteren Treffer gegen Urdorfs Goalie Florian Wassmer (verdeckt) und Verteidiger Dominik Erb. Quelle: Raphael Biermayr

Die Urdorfer Paradelinie machte ihrem Renommee alle Ehre. Die Landis-Brüder und Samuel Kuoni wirbelten bis zur 30. Minute. Vor allem Center Nicolas Landis zeigte seine Klasse. Nach zwei Treffern legte er in der 27. Minute für Serge Haas auf, der zum 4:2 traf. Ausserdem war Cédric Ammann als Torschütze erfolgreich gewesen.

Dann der Einbruch: Binnen 170 Sekunden kassierten die «Stiere» drei Gegentreffer. Nach dem 4:6 (42.) kämpften sich die Urdorfer wieder in die Partie zurück. Boris Otypka traf im Powerplay zum 5:6 und läutete eine spannende Schlussphase ein. In dieser zeigten sich die Schaffhauser abgeklärt und erzielten zwei weitere Treffer zum Schlussstand von 5:8. Einmal mehr offenbarte sich mit Blick auf Urdorf: In der Offensive hat der Aufsteiger kein Problem mitzuhalten, vor dem eigenen Tor hingegen schon.