Eishockey
Der EHC Urdorf entkommt der Negativspirale nicht

Ausser Spesen nichts gewesen: Die Limmattaler unterliegen in Chiasso 2:6 und liegen weiter am Ende der 2.-Liga-Tabelle. Den Grundstein für den Sieg legen die Tessiner bereits im ersten Drittel.

Raphael Biermayr
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Urdorf-Goalie Urs Landis ist oft im Mittelpunkt.

Urdorf-Goalie Urs Landis ist oft im Mittelpunkt.

bier

Der EHCU erwischte im Anschluss an die längste Reise der Saison einen Alptraum-Start. Nach einem Patzer von Goalie Urs Landis und einem Versagen der Verteidiger hiess es nach sieben Minuten schon 2:0 für Chiasso. Rund zehn Zeigerumdrehungen später erhöhten die Tessiner auf 3:0. Die Gäste, bei denen Nicolas Landis das lang ersehnte Debüt gab, hatten bis dato keine einzige gefährliche Aktion kreiert.

Verteidiger Yves Brasser war mit der Variante «Gut Glück» erfolgreich. Seinen Schuss konnte Keeper Alex Bernasconi nicht behändigen (18.). Mit der Schlusssirene wurde Marc Bender penaltyreif gefoult. Er scheiterte mit seinem Versuch aber und verpasste es damit, seinem Team mehr Hoffnung zu geben.

Im zweiten Drittel betrieben die Urdorfer einen grossen Aufwand, der nicht belohnt wurde. Im Gegenteil: Chiasso legte bis zur zweiten Sirene zwei Treffer nach, der fünfte war gar ein Shorthander.

Im Schlussabschnitt erzielte Thomas Wigger das zweite Tor für die Limmattaler, ehe die Tessiner den Vier-Tore-Abstand wieder herstellten - Landis machte wiederum keine gute Figur. Das 6:2 war auch der Schlussstand.

Der EHCU ist damit auch nach acht Matches ohne Sieg.