Tennis
Der Aescher Nathan Schmid wird Zweiter in der Königsklasse

An den Schweizer Tennismeisterschaften in der Halle überzeugte der 17-jährige Aescher Nathan Schmid (N4, 77). Er nutzte die Gunst der Stunde und qualifizierte sich im U18-Tableau für den Final.

Fabio Baranzini
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Nathan Schmid ist zufrieden mit seinem Auftritt.

Nathan Schmid ist zufrieden mit seinem Auftritt.

Das U18-Tableau war im Vergleich zu Vorjahren schwach besetzt. Dies soll allerdings die Leistung von Schmid nicht schmälern, denn der an Nummer drei gesetzte Limmattaler bezwang auf dem Weg ins Endspiel gleich drei N-klassierte Spieler in Serie.

Im Halbfinale schlug er mit Marko Osmakcic (N4, 74) gar einen höher eingestuften Kontrahenten (6:2, 6:3). «Ich war über das ganze Turnier hinweg sehr ruhig und mental stark. Das hat sich vor allem gegen Osmakcic bemerkbar gemacht, denn er ist drei Jahre jünger», analysierte Schmid.

Im Endspiel musste er sich dann allerdings klar mit 3:6, 2:6 geschlagen geben. Der Topfavorit auf den Turniersieg, Adrian Bodmer (N3, 53), war eine Nummer zu gross für Schmid. «Ich hatte keine Chance, er hat verdient gewonnen», zeigte sich der Limmattaler als fairer Verlierer.

Schmid kann die Leistung einschätzen

Dennoch darf Schmid, der in der Tennis Academy Dedial in Birrhard trainiert, mit seinem Auftritt zufrieden sein. «Es ist ein schöner Erfolg, den ich gerne mitnehme. Man muss aber anmerken, dass die Nummern eins und drei der Kategorie nicht am Start waren», ergänzt er.

Schmid war nicht der einzige Regionale, der an der Hallen-SM für positive Schlagzeilen sorgte. Qualifikant Tom Cecchetto (R3) aus Urdorf erreichte bei den unter 14-Jährigen die Viertelfinals und scheiterte dort knapp in drei Sätzen am nachmaligen Finalisten Mischa Lanz (R2). Bereits in der ersten Runde verabschiedete sich Chiara Frapolli (N3, 28, U18) aus Bergdietikon.