In der Heimrunde konnte Schlieren-Trainer Hausi Aebersold erstmals in der laufenden Saison personell fast aus dem Vollen schöpfen, standen dem Coach mit Ausnahme des am Rücken verletzten Vinithan Nagulesharan sämtliche Akteure zur Verfügung.

Es wäre möglich gewesen

In der ersten Partie der sechsten Runde empfingen die Schlieremer mit Affeltrangen einen Gegner, welcher für die Einheimischen in Reichweite lag. Doch auf dem nassen Terrain starteten die Gastgeber schlecht und blieben trotz einem zwischenzeitlichen 7:7 im ersten Satz mit 7:11 chancenlos.

Das Team fing sich aber und überzeugte im zweiten Satz mit einer kompakten Mannschaftsleistung, wobei auch die Eigenfehler aus dem ersten Satz minimiert wurden. Die guten Anspiele von Andrea Fritschi bereiteten den Thurgauern grosse Probleme und der Satzsieg mit 11:7 war der verdiente Lohn.

Im dritten Satz schlichen sich die Eigenfehler wieder vermehrt ein und Affeltrangen ging so dank einem 11:7-Satzsieg erneut in Front. Aebersold stellte sein Team in der Folge um und brachte mit seinem Sohn Sven Aebersold sowie Michael Munjekovic zwei frische Akteure ins Spiel. Diese Massnahmen fruchteten aber nicht und Affeltrangen sicherte sich mit einem klaren 11:5-Satzsieg den Vollerfolg.

Hausi Aebersold über seine kämperische Equipe

«Spielerisch bin ich enttäuscht, doch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft, doch dieser Gegner wäre zu packen gewesen», so Aebersold nach der Niederlage.

In der zweiten Partie trafen die Schlieremer auf Tabellennachbar Diepoldsau-Schmitter II. Die Ostschweizer führten von Beginn weg die feinere Klinge und sicherten sich den ersten Satz mit 11:6. Hartumkämpft und spannend präsentierte sich der zweite Satz, welchen Diepoldsau knapp für sich entschied.

Knappe Niederlage schmerzt

Trotz dem 0:2-Rückstand nach Sätzen bewiesen die Schlieremer in der Folge viel Moral und Kampfgeist. Mit einem imponierenden Teamgeist sicherte sich die Einheimischen die beiden folgenden Sätze und so musste der fünfte Satz über den Ausgang entscheiden.

Dabei vermochte sich Diepoldsau glücklich mit 11:9 durchzusetzen. «Leider wurden wir trotz einer starken Kollektivleistung nicht belohnt, doch das Steigerungspotenzial in dieser Saison ist erfreulich», so Aebersold weiter. Da mit Rebstein und Rüti auch die hinter Schlieren platzierten Mannschaften ihre Spiele verloren, bleibt am hinteren Tabellenbereich alles unverändert. Das spielerische Potenzial für Schlieren zum Ligaerhalt ist vorhanden, doch fehlt es gegenwärtig noch an der Konstanz.