Kanti Limmattal

David bleibt der Kleine

In der Partie des Erstligisten Kanti Limmattal gegen den Tabellenführer Voléro Zürich war das Hoffen auf ein Wunder vergebens. So verloren die Limmattaler das Heimspiel in drei Sätzen.

Nach dem Ausfall von Silvan Wehrli musste Kanti Limmattal in der Partie gegen Voléro mit der minimalen Spieleranzahl auskommen. Die Wechselmöglichkeiten waren so beschränkt, dass die Aufstellung nur für den jeweils neuen Satz geändert werden konnte. Die Rollen waren ohnehin klar verteilt in diesem Rückrundenspiel. So führen doch die Zürcher die Tabelle mit grossem Vorsprung an und haben bis jetzt noch kein Spiel in der laufenden Saison verloren. David gegen Goliath also.

Guter Start ohne Ertrag

Limmattal startete gut in den ersten Satz und hielt bis zum Stande von 10:10 mit den favorisierten Zürchern mit. Dank der starken Leistung am Service konnte man dem Gegner oft den Spielaufbau erschweren und so einige Punkte gewinnen. Gegen Ende des Satzes vermochte das Heimteam jedoch die Annahmequalität nicht hoch zu halten, was Voléro mit den gross gewachsenen Spielern gekonnt ausnutzen konnte und etliche schöne Angriffe verwirklichte. Der Satz ging klar mit 15:25 verloren. Im zweiten und dritten Satz vermochte das Team von Coach Thomas Hüppi mit veränderten Aufstellungen besser mitzuhalten. Das Spiel blieb in beiden Sätzen ausgeglichen, wenn auch auf relativ tiefem Niveau.

Besonders auszeichnen konnte sich beim Heimteam Beat Kind, der mit seinen hart geschlagenen Sprungservice viele Punkte erzielen konnte. In beiden Sätzen zeigte Voléro jedoch auch seine Klasse und gewann gegen Ende des Satzes jeweils die wichtigen Punkte. Auch hatten einige Limmattaler sehr grosse Mühe mit der Annahme der stark flatternden Service des Gegners, wodurch man in entscheidenden Momenten dumme Fehler kassierte. Voléro setzte sich letztlich mit 25:15, 25:21 und 25:20 durch. Leider vermochte David in diesem interessanten Spiel Goliath nicht zu bezwingen. (LIZ)

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