Curling

Das Ziel der Limmattaler Curler ist die Finalrunde

Die Finalrunde im Visier: Jean-Nicolas Longchamp von Uitikon Waldegg.

Die Finalrunde im Visier: Jean-Nicolas Longchamp von Uitikon Waldegg.

Im Baselbiet findet die zweite Qualifikationsrunde für die Schweizer Meisterschaft der Swiss Curling League statt. Um die Plätze in der Finalrunde kämpfen auch Limmattaler Curler.

Die anderen Rinks sind nicht mehr besetzt, während auf Rink 5, wo sich die Teams von Uitikon Waldegg und Zug Arisco gegenüberstehen, immer noch gespielt wird. Nach 140 Minuten haben die Innerschweizer schliesslich das bessere Ende für sich und machen im letzten End aus einem 6:7 noch ein 8:7.

Die Aufarbeitung des ersten von insgesamt vier Spielen der Swiss Curling League A, die an diesem Wochenende in Arlesheim BL stattfinden, dauert bei den Limmattalern nicht lange. Nur wenige Minuten nach der Niederlage sind Michael Devaux, Jean-Nicolas Longchamp und die Brüder Roman und Manuel Ruch wieder völlig entspannt.

«Die letzte Partie darf nicht nachwirken, sonst spielt man bei der nächsten schlecht», weiss Lead Devaux. Die Spieler von Uitikon Waldegg sind ohnehin routiniert genug, um sich von einer knappen Niederlage nicht verunsichern zu lassen. «Wir haben schon viel erlebt, da entwickelt man eine gewisse Lockerheit», so Devaux.

«Wir müssen konzentriert bleiben»

Mit der bisherigen Saison sind die Curler grundsätzlich zufrieden. Doch während man an nationalen und internationalen Turnieren zu gefallen wusste, herrscht Einigkeit darüber, dass Uitikon Waldegg in der Schweizer Meisterschaft nicht immer überzeugt hat. Beunruhigt ist man deswegen aber nicht, wie Roman Ruch versichert. Der Skip ist fest davon überzeugt, dass es seiner Equipe gelingen wird, sich für die Finalrunde zu qualifizieren. «Wir sind ein gutes Team mit guten Spielern.» Heute in Arlesheim und in zwei Wochen in Zug müssen die Weichen dafür gestellt werden.

Sollte das Vorhaben gelingen, reist das Quartett Mitte Februar nicht chancenlos nach Schaffhausen, wo die Schweizer Meisterschaft heuer stattfindet. «Das Teilnehmerfeld liegt leistungsmässig nahe beieinander», sagt Roman Ruch. Doch der Fokus beim Team Uitikon Waldegg liegt stets beim nächsten Spiel. «Wir müssen konzentriert bleiben und Stein für Stein, End für End nehmen», nennt Michael Devaux die Devise.

Nun heisst es Schwung mitnehmen

Sich unter die ersten vier Mannschaften der SCLA, die gemeinsam mit Adelboden und Genf die Finalrunde bestreiten, zu klassieren, ist ebenfalls das Ziel von Zug I. Das Quartett um Skip Mario Freiberger machte nach einem mässigen Saisonstart – nur ein Sieg aus vier Partien – in Arlesheim einen Schritt in die richtige Richtung und gewann seine erste Begegnung gegen Aarau mit 3:1. «Wir haben besser gespielt als zuletzt», fand Freiberger. Erklären konnte der Urdorfer den Umschwung nicht: «Wenn der Stein die Hand verlässt, spürt man einfach, ob es gut kommt.»

Seit Jahresbeginn wurde bei den Zugern «viel geredet, viel trainiert und viel gespielt», wie Mario Freiberger erzählt. Trotz eines Turniersieges im schottischen Perth in der Vorwoche, wusste das Team nicht, wo es sportlich steht. Nach dem Match gegen die Aarauer sieht es diesbezüglich etwas anders aus. Der Skip Mario Freiberger will jedenfalls den Schwung mitnehmen: «Wir wollen und müssen die nächsten Spiele allesamt gewinnen.»

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