Der Aescher Lauf gilt zwar als Schlusslauf der KnoliCup-Saison, kann aber wie jeder andere Lauf der Serie ohne Vorbedingung von jedermann gelaufen werden. Nach einem Abstecher ans Dorffest im letzten Jahr findet der Lauf am 17. August wieder auf der traditionellen Strecke mit Start und Ziel auf dem Bauernhof des KnoliCup-Präsidenten Urs Kümmerli statt. Anmeldungen sind online bis Dienstagabend möglich, sowie vor Ort noch bis eine Stunde vor Kategorienstart (9 Uhr). Alle Informationen dazu findet man im Internet unter www.knolicup.ch.

Spannende Ausgangslage

Der vierte Lauf der KnoliCup-Saison verspricht nochmals Spannung. Wer wird sich im Schlusslauf behaupten können und den begehrten KnoliCup-Pokal nach Hause tragen? Für den KnoliCup-Sieg zählen die drei besten Resultate von vier Läufen. Bei Punktgleichheit gewinnt derjenige mit dem besseren Streichresultat. Wenn so keine Entscheid möglich ist, dann gilt das bessere Resultat am Schlusslauf in Aesch über die Cuprangliste. Denkbar knapp ist die Ausgangslage bei den jüngsten Schülerinnen (U10): Céline Buchser (Rafz) führt das Klassement vor Mathilda Zehnder (Obfelden) an.

Zehnder kann mit dem minimalen Vorsprung von einem Punkt Cupsiegerin werden, wenn sie den Schlusslauf gewinnt und Buchser «nur» den dritten Rang belegt. Falls hingegen Carla Wicki (Aesch) gewinnt, dürfte auch der Cupsieg an sie gehen. Bei den Schülerinnen U12 hat Suena Stettler (Obfelden) die besten Aussichten, die aktuelle Ranglistenerste Danja Hegetschwiler (Mettmenstetten) von der Spitze zu verdrängen. Dazu müsste Stettler aber den Schlusslauf für sich entscheiden. Gute Aussicht auf einen Podestplatz hat auch Mira Jeyakumar (Obfelden).

Noch mehr Spannung ist im Rennen der Juniorinnen zu erwarten. Katrin Horn (Zwillikon) führt das Zwischenklassement an, ist aber die einzige, die bereits drei Läufe bestritten hat. Drei starke Konkurrentinnen sind ihr auf den Fersen und können sie am Schlusslauf in Aesch sogar noch vom Podest verdrängen. Es sind dies Jasmin Marty (Neuhausen am Rheinfall), Marisa Rusch (Zwillikon) und Seline Bachmann (Mettmenstetten). Ähnlich ist die Ausgangslage auch bei den Frauen. Einzig Judith Dreyer (Urdorf) hat bereits drei Läufe absolviert und führt die Rangliste an. Sie kann noch aus den Podesträngen verdrängt werden durch Manja Barthel-Scherrer (Aesch), Regula Leutert (Bonstetten), Sabine Harbeke (Aesch) und Ursula Pereira-Pfister (Obfelden).

Podest auf sicher, Cupsieg nicht

Bei den Schülern und Junioren haben sich einige Favoriten zwar einen Podestplatz bereits gesichert, müssen aber noch um den Cupsieg zittern. Bei den Schülern U12 führt Marc Zuberbühler (Urdorf) die Rangliste an, kann aber von Dany Vetsch (Grabs) von der Spitze verdrängt werden, falls dieser am Schlusslauf einen der ersten drei Ränge erlaufen kann. Um die weiteren Podestplätze kämpfen ausserdem Jonas Peter, Anthony Geissbühler, Janik Broye (alle Aesch), Flavien Leutert (Bonstetten) und Cyrill Signer (Wettswil).

Bei den Junioren führt Jon Eugster (Mettmenstetten), aber Andreas Oberbichler (Urdorf) hat noch beste Aussichten, ihm den Cuppokal abzuknöpfen, falls er den Schlusslauf gewinnt. Um die Podestplätze kämpfen noch Fabian Bertschi (Urdorf), Patrik Eugster (Mettmenstetten) und Francesco Gazzotti (Dietikon). Auch bei den Männern ist die Ausgangslage offen. Angeführt wird die Cuprangliste von Dragan Sobol (Aesch), der aber von Andreas Lang (Zwillikon) verdrängt werden könnte. Auch Christian Scherrer (Aesch), Richard Dreayer (Urdorf) und Pius Hersche (Dietikon) haben noch Chancen, mindestens aufs Podest zu rennen. Für den Cupsieg müssen sie aber auf ein Versagen der Ranglistenführer hoffen, was einer Überraschung gleichkäme.

Nebst dieser spannenden Ausgangslage lebt der KnoliCup selbstverständlich auch von den klaren Favoriten, die ihre Kategorie die ganze Saison dominiert haben. Etliche davon haben sich in der 23-jährigen Geschichte des KnoliCups als Lauftalente entpuppt. Diese klaren Favoriten, die sich den KnoliCup-Sieg bereits nach drei Läufen gesichert oder mindestens gut abgesichert haben, sind bei den Schülerinnen U14 Zoe Odermatt (Jonen), bei der U16 Stefanie Dittli (Oetwil an der Limmat) und bei den Schülern U10 Elia Triaca (Dietikon), bei der U14 Raphael Samide (Mettmenstetten) und bei der U16 Sebastian Rosatzin (Aeugst a. A.). In diesen Kategorien wird aber bestimmt noch hart um die beiden verbleibenden Podestränge gerungen.