Unihockey
Das Abenteuer Schweizer Cup ist für Limmattal vorbei

Wie schon im Vorjahr bedeutete das 1/32-Final im Cup Endstation für Unihockey Limmattal. Trotz der 3:8-Niederlage gegen das übermächtige Sarganserland deuteten die Limmattaler ihr Potenzial immer wieder an.

Florian Saluz
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Bediente Limmattaler nach der Niederlage zum Saisonauftakt.

Bediente Limmattaler nach der Niederlage zum Saisonauftakt.

Florian Saluz / Archiv

Nachdem 2.-Ligist Unihockey Limmattal im 1/64-Final mit Bülach Floorball bereits einen 1.-Ligisten ausgeschaltet hatte, wartete nun mit dem UHC Sarganserland ein Vertreter aus der Nationalliga B. Die Limmattaler wussten um ihre Aussenseiterrolle, wollten sich aber so teuer wie möglich verkaufen. Dies gelang oft erfolgreich. Sie standen hinten kompakt und machten dem Gegner so das Leben schwer, vorne kamen sie immer wieder zu Chancen. So gehörte Limmattal auch die erste Chance des Spiels. Der UHC Sarganserland liess sich davon allerdings nicht beeindrucken, spielte abgeklärt und variabel und prüfte seinerseits mehrfach Goalie Hostettler.

Die wenigen Limmattaler Fehler wurden von den Sargansern eiskalt ausgenutzt. Stellvertretend dafür war das 2:0: Nach einer guten Chance für Limmattal war das Heimteam weit aufgerückt und wurde sofort ausgekontert. Drei Pässe reichten den Gästen, um den zweiten Treffer zu erzielen. Kurz zuvor hatte die Heimmannschaft Pech bei einem Lattentreffer bekundet. «Wir haben gut gekämpft, aber auf diesem Niveau werden Fehler sofort bestraft», so Nicolas Gitonga.

Steigerung nach Time-out

Nach der Pause erhöhten die St. Galler auf 4:0, ehe Benz auf 1:4 verkürzen konnte. Die Reaktion von Sarganserland erfolgte sofort, innert wenigen Sekunden stellten sie den alten Abstand wieder her und erhöhten kurz darauf gar auf 1:6. Limmattal zog in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels seine schwächste Phase ein, was Trainer Polo zu einem Timeout und einer Umstellung der Blöcke veranlasste. «Wir bewegten uns in dieser Situation am Limit und konnten nicht mehr mit negativen Situationen umgehen», so Polo.

Optimismus trotz Niederlage

Seine Massnahme half, Limmattal fand wieder besser ins Spiel und verkürzte Sekunden vor der zweiten Sirene durch Gitonga auf 2:6. Im letzten Drittel hatte Unihockey Limmattal einige hochkarätige Chancen für etwas Resultatkosmetik, zeigte sich aber im Abschluss zu wenig kaltblütig. Ausser Küng traf kein Limmattaler mehr. «Wir haben unsere Chancen nicht effizient genug genutzt», so Gitonga. Auch auf den dritten Limmattaler Treffer reagierten die Gäste postwendend und schossen zwei weitere Tore zum Endstand von 3:8. Die Limmattaler verabschiedeten sich mit einer ansprechenden Vorstellung aus dem Schweizer Cup und können optimistisch mit ihrer Saisonvorbereitung weiterfahren.