Kurt Grünig, Sie sind als Trainer der FCZ All-Stars am Montag an der Seitenlinie. Wie oft haben Sie schon solche Spiele gecoacht?

Kurt Grünig: Solche Spiele gibt es immer mal wieder, da zeigen wir uns flexibel. Seit Ancillo Canepa Präsident des FC Zürich ist, gibt es pro Jahr vier Anlässe mit den ehemaligen Spielern der ersten Mannschaft. Daneben spielen wir auch bei Anlässen mit einer Mannschaft der älteren Generation mit.

Wird so ein Spiel speziell vorbereitet?

Nein, uns geht es hauptsächlich um den Spass und den Willen, der anderen Mannschaft und den Zuschauern eine Freude zu bereiten. Dafür trainieren wir nicht extra.

Wie stellen Sie die Mannschaft zusammen?

Ich habe ja meine Kontaktliste und so ist es dann immer das Ziel, 12 bis 14 Spieler zusammenzutrommeln. Das geht eigentlich ziemlich einfach, man freut sich ja, wieder mal miteinander ein Spiel zu bestreiten. Natürlich gibt es auch Spieler, die mehrmals angerufen werden müssen, wie zum Beispiel Ruedi Elsener, den ich jeweils sicher noch zweimal an die Partie erinnern muss.

Was erwarten Sie für ein Resultat am Montag?

Das Resultat hat für uns keine Bedeutung, wir werden sehen, wie sich das Spiel entwickelt. Wir wollen dem gegnerischen Team sicher eine Chance geben. Unsere Spieler sind ja auch nicht mehr die Jüngsten, so einfach wird das sicher nicht werden.

Was dürfen die Zuschauer sonst noch erwarten?

Neben einem hoffentlich spannenden Spiel habe ich auch einen Überraschungsgast aufgeboten, den Namen will ich jedoch noch nicht verraten. Zudem sponsere ich fünf Ausgaben meines neu erschienenen Buches, das mein Leben zusammenfasst. So kann jede Schule ein Exemplar als Erinnerung ausstellen.