Beachsoccer
Chancenlose Dietiker in Solothurn

Illyrian Dietikon kassiert in Solothurn zwei hohe Niederlagen gegen favorisierte Teams und rutscht auf den zwölften Platz ab.

Hans Peter Schläfli
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Nur selten konnten sich die Dietiker so in Szene setzen wie hier Captain Ali Veapi.

Nur selten konnten sich die Dietiker so in Szene setzen wie hier Captain Ali Veapi.

Rifat Veapi erzielte mit einem tollen Freistoss das letzte Tor des Spiels. Doch viel mehr als ein Trostpflästerli war es für Illyrian Dietikon nicht: Die Basler Scorpions gewannen diskussionslos 16:2. Nach 19 Sekunden schoss Dominic Castelli den haushohen Favoriten aus Basel in Führung und noch bevor die erste Minute abgelaufen war, erzielte derselbe Spieler das 2:0. Das wars dann eigentlich schon in diesem ungleichen Match.

Es war die zweite klare Niederlage der Limmattaler nach dem 4:11 gegen Leader GC. Illyrian hatte also gegen die beiden stärksten Beachsoccerteams der Schweiz antreten müssen. Auch das war nur ein kleines Trostpflästerchen. «Es tat weh, weil wir nicht unsere Leistung bringen konnten», analysierte Vereinspräsident und Spieler Selami Redzepi den Tag. Mit zwei Niederlagen habe er realistischerweise gerechnet. «Gegen die Grasshoppers spielten wir zwei Drittel recht gut und brachen dann am Schluss noch ein. Gegen Basel waren wir in den beiden ersten Dritteln zu wenig diszipliniert.

Gegen Schluss wurde das etwas besser, obwohl wir schon sehr müde waren.» Der Klassenunterschied verdeutlicht: Eine Aufteilung der Liga in zwei Stärkeklassen tut Not, damit solch einseitige Angelegenheiten der Vergangenheit angehören. Das macht weder den unterforderten Favoriten noch den gedemütigten Aussenseitern noch den Zuschauern Spass.

Die Dietiker liegen auf dem zwölften Zwischenrang, dem neu gesteckten Minimalziel des Präsidenten: «Wir hatten uns eigentlich erhofft, unter die ersten acht zu kommen, aber nun wollen wir in die dritte Gruppe kommen, damit wir am Finaltag um Rang 9 spielen können», sagt Redzepi. Er zeichnet den Weg vor: «Wir haben noch fünf Spiele auf dem Programm und rechnen uns Chancen gegen die Winti Panters und den BSC Thun aus.»