Curling
Carmen Schäfer und Janine Greiner mit Davos auf Finalkurs

Die Limmattalerinnen Carmen Schäfer und Janine Greiner ziehen an der Curling-Schweizermeisterschaft in Gstaad als führende in die Playoffs ein. Das Team Uitikon-Waldegg dagegen kam nicht über Rang 6 hinaus.

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Das DavoserTeam mit (von links) Carmen Schäfer, Skip Mirjam Ott, Carmen Küng und Janine Greiner ist in Gstaad auf Goldkurs. archv

Das DavoserTeam mit (von links) Carmen Schäfer, Skip Mirjam Ott, Carmen Küng und Janine Greiner ist in Gstaad auf Goldkurs. archv

Keystone

Die Curlerinnen von Uitikon-Waldegg beendeten die Round Robin an den Schweizer Meisterschaften in Gstaad auf dem sechsten und letzten Rang. Aus zehn Spielen resultierte für das Team um Skip Corinne Bourquin nur gerade ein Sieg. Das Team von Davos mit Carmen Schäfer und Janine Greiner aus der Fahrweid zog dagegen auf dem ersten Platz in die heutigen Playoffs ein. Von den zehn Spielen beendete Titelverteidiger Davos deren acht siegreich.

Einfach alles lief schief

Die Enttäuschung bei Corinne Bourquin war riesig. «Wir sind nie ins Spiel gekommen, einfach alles lief schief», sagte sie nach der letzten Partie gegen Aarau. Das Spiel wurde bereits nach dem sechsten End beim Stand von 2:10 abgebrochen. Zu chancenlos war die neu formierte Equipe von Uitikon-Waldegg. «Die Enttäuschung ist vor allem wegen unserer Leistung, weniger wegen den Resultaten so gross», sagte Bourquin.

Erst seit dieser Saison ein Team

Das Team spielt erst seit dieser Saison in dieser Besetzung, hatte zwei Abgänge und zwei Zuzüge zu verzeichnen. «Besonders an einem Finalwochenende wie diesem, spürt man die fehlende Erfahrung und merkt, dass wir nicht eingespielt sind», befand, die 30-Jährige. Wie es mit der Equipe weitergeht, steht noch in den Sternen. «Der Aufwand wird selbst in einer Randsportart wie Curling immer grösser», sagte Teamleaderin, die bereits in der letzten Saison eine Pause eingelegt hatte.

Davos einmal mehr auf Kurs

Gewohnt erfolgreich präsentiert sich hingegen das Team von Davos um Skip Mirjam Ott. Einzig gegen Aarau und Erzrivale Flims setzte es Niederlagen ab. Die restlichen acht Spiele der Round Robin wurden gewonnen. «Es ist immer ein gutes Zeichen, die Round Robin auf dem ersten Rang abzuschliessen», sagte Janine Greiner aus der Fahrweid.

Gegen Bern um den Finaleinzug

Davos trifft heute im Playoff-Spiel auf das zweitplatzierte Bern. Der Sieger ist direkt für den Final am Samstag qualifiziert, der Verlierer erhält gegen das drittplatzierte Flims eine zweite Chance. «Wir dürfen die anderen Teams aber nicht unterschätzen», sagt die Limmattalerin Carmen Schäfer, «die jungen Bernerinnen haben eine ausgezeichnete Saison gespielt.»

Pätz bleibt WM-Hoffnung

Die Schweizer Meister von Gstaad vertreten die Schweiz in diesem Jahr an den Weltmeisterschaften. Wie die Curlerinnen von Uitikon-Waldegg hat auch die Urdorferin Alina Pätz, die für Basel spielt, keine Chance mehr auf ein WM-Ticket. Dagegen hat ihr Bruder Claudio Pätz mit Adelboden (Skip Sven Michel) die Playoffs erreicht. Ebenfalls aus der Entscheidung ausgeschieden ist Bern Zähringer mit dem Urdorfer Roger Stucki. Stucki war in Gstaad allerdings nicht am Start.