Motorsport
Bruno Weibel’s Comeback und Saisonauftakt gelungen

In Gedenken an den legendären Aurorennfahrer Jim Clark fand am Hockenheimring das Jim Clark Revival statt. Dabei startete der Birmensdorfer Bruno Weibel zu seinem Comeback und wurde mit dem 2. Schlussrang dafür gut belohnt.

Diana Weibel
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Bruno Weibel wurde bei seinem Comeback guter Zweiter.

Bruno Weibel wurde bei seinem Comeback guter Zweiter.

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Der Saison-Auftakt in Hockenheim war rundum ein Erfolg. Der Birmensdorfer Bruno Weibel holte in seiner Kategorie bei beiden Rennen am vergangenen Samstag und Sonntag den 2. Platz in seiner Klasse und den 9. Gesamtrang. Die für dieses Rennen gesteckten Ziele des 2. Platzes und der Top-Ten wurden somit erreicht.

Der erste Platz in seiner Kategorie war diesmal aus technischer Sicht deshalb nicht erreichbar, weil der Klassensieger über ein Fünf-Gang-Getriebe verfügt und Weibels Renault-Getriebe nur vier Gänge aufweist. Somit hatte der Führende Ivo Goeckmann (D) mit seinem Jolus, vor allem auf den langen Geraden von Hockenheim, einen technischen Vorteil.

Das nächste Rennen findet Ende Mai in Pau, Frankreich, statt. Bis dahin bleibt noch etwas Zeit, die technischen Parameter so zu verändern, dass ein Sieg nicht nur aus fahrerischer, sondern auch aus technischer Sicht möglich ist.

Grosse Vergangenheit

Der Urdorfer Bruno Weibel, früher eher im modernen Motorsport zuhause, hat sich für sein Motorsport-Comeback einer besonderen Herausforderung gestellt: der Formel Junior Europameisterschaften. Weibels Ziel ist es, an die Erfolge seiner aktiven Motorsport-Karriere anzuknüpfen, deren Höhepunkt 2007 der Vize-Schweizermeister-Titel in der Tourenwagen-Kategorie war.

Nach sechs Jahren Motorsport-Abstinenz nimmt sich Weibel im 2015 wieder mehr Zeit für sein Hobby. Sein Sportgerät für die kommende Saison ist zwar bereits etwas in die Jahre gekommen, dafür aber von grosser historischer Bedeutung, wurde das Auto doch von niemand geringerem als dem Schweizer Rennfahrer Jo Siffert pilotiert. Bruno Weibel bestreitet 2015 mit diesem historischen Rennwagen aus dem Jahr 1961 die Formel Junior Europameisterschaften, die im Rahmen der FIA Lurani Trophy stattfindet.