Faustball
Bronzemedaillengewinner aus Schlieren planen in Etappen

Zum Auftakt der Feldmeisterschaft trifft Schlieren auf Gastgeber Schneisingen und Neuendorf II, die bereits letztes Jahr vor der Sonne standen. Ziel ist zunächst nicht abzusteigen, dann mit dem gewonnenen Selbstvertrauen den nächsten Schritt machen.

Rainer Sommerhalder
Merken
Drucken
Teilen
Faustballer Christian Steuer.

Faustballer Christian Steuer.

Picasa

Schlierens Faustballer starten in die NLB-Meisterschaft. Bevor sie darüber spekulieren wollen, ob eine Wiederholung der letztjährigen Bronzemedaille möglich sein könnte, geht es für die Limmattaler zuerst einmal um Grundlegendes: «Erstes Ziel muss es sein, nicht abzusteigen. Wenn dieses Ziel erreicht ist, können wir mit dem gewonnenen Selbstvertrauen und ohne Angst, Höheres anstreben», sagt Christian Steuer.

Der Deutsche ist zwar erst im letzten Jahr zum Team gestossen, nimmt aber darin bereits eine zentrale Rolle ein – sei es als Abwehrspieler und designierter Captain auf dem Feld, sei es als Führungsperson daneben.

In Schlieren wird die NLB-Equipe in Teamarbeit trainiert. Die Einheiten finden gemeinsam mit der zweiten Mannschaft statt und jeweils einer aus einem Fünferpool leitet das Training. An den Runden sind Steuer und Manuel Vogel Co-Trainer.

Der 31-jährige Steuer findet dies eine gute Lösung. «So fliessen unterschiedliche Aspekte und Stärken in die Mannschaft ein. Man befruchtet sich gegenseitig», sagt er. Noch immer ist die Personaldecke ziemlich dünn. Nur sieben Spieler bilden das Kader. Angreifer Michael Munjekovic ist nicht mehr dabei, der rekonvaleszente Verteidiger Sandro Hunziker erst wieder ab Juni.

Die üblichen Verdächtigen bilden die Favoritengruppe in der NLB-Westgruppe. Steuer bezeichnet Olten und Oberentfelden II als die stärksten Teams. Sie standen Schlieren bereits im letzten Sommer vor der Sonne. In der ersten Runde trifft Schlieren auf Gastgeber Schneisingen und Neuendorf II.

«Schön, dass wir zum Auftakt nicht wie im letzten Jahr bereits gegen Olten spielen. Mit einem möglichen Sieg vor Augen startet sich einfacher», sagt Christian Steuer. Am 11. Mai findet dann bereits die erste von zwei Heimrunden im Unterrohr statt.