Unihockey

Bittere Niederlage für Unihockey Limmattal zum Saisonstart

Limmattals Nico Zürcher (l.) und Co. erleben ein Auf und Ab.

Limmattals Nico Zürcher (l.) und Co. erleben ein Auf und Ab.

Schwarzenbach gegen Limmattal versprach eine ausgeglichene Affiche. Von den vorangegangenen sechs Begegnungen gewannen beide Teams je drei. Die Limmattaler stiegen zuversichtlich in die Partie, unterliegen Schwarzenbach aber knapp mit 6:7.

Die Limmattaler blickten auf eine starke Form aus der Vorbereitung zurück. Doch der Start missriet völlig. Schwarzenbach führte nach drei Minuten verdient mit 2:0.

Der vorübergehende Limmattaler Anschlusstreffer durch Neuzuzug Hunziker, schön lanciert von Kern, wurde umgehend wieder gekontert. Lag es an den diversen Umstellungen, zu denen Trainerin Jasmin Wani aufgrund diverser Trainingsabsenzen gezwungen war? Oder lag es am «schlechtesten Einspielen in der Geschichte des Unihockey Limmattal», wie der aufstrebende Center Wuillemin kurz vor dem Spiel etwas überspitzt formulierte?

Limmattal vom 1:3 zum 5:4

Wani stellte auf drei Blöcke um, tatsächlich fand Limmattal besser ins Spiel. Am Resultate änderte sich 13 Minuten lang nichts, bis sich so etwas wie eine Limmattaler Tor-Orgie ereignete – von 17:17 bis 19:28 drehten die Gäste die Partie vom 1:3 zum 5:4. Die Tore waren eine Mischung aus herrlich ausgeführten Angriffen (David, Meier), Kontern (Hunziker, Ackermann), Weitschüssen (Häni, Gitonga), und Abstaubern (Widmer, Wuillemin). Es folgten die wohl besten Limmattaler Minuten des gesamten Spiels, mit hochprozentigen Chancen im Zweiminutentakt.

Dennoch schaute nichts Zählbares in den Limmattaler Bemühungen raus – im Gegenteil. Als man eine dämliche Strafe kassierte (Wechselfehler), glichen die Schwarzenbacher in der 34. Minute zum 5:5 aus. Die zuvor gewonnene Sicherheit im Limmattaler Spiel war dahin.

Die Geschichte des letzten Drittels ist deshalb schnell erzählt: Schwarzenbach konnte sich bis zur 50. Minute wieder einen
2-Tore-Vorsprung erarbeiten und verstand es, Limmattal diesmal nicht wieder ins Spiel kommen zu lassen. Zwar gelang Gitonga fünf Minuten vor Schluss der abermalige Anschlusstreffer zum 6:7, diesmal war es aber kein Auftakt zu einer Tor-Orgie. Kurz vor Schluss traf Captain Meier aus kürzester Distanz nur den Pfosten. So stand am Ende die Niederlage fest. Das Fazit nach der Startpartie: Bei Limmattal stimmte einiges noch nicht zusammen. (liz)

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