Einzig John Appenzeller vermochte beim Startspiel gegen Bern halbwegs mitzuhalten und verzeichnete in vier Spielen drei Mal ein Remis, was drei Punkte ergab, diese erreichten auch Serge Endrizzi und Remo Steiger, Michael Nyffenegger - der mehrfache alt-Schweizer-Einzelmeister - zog aber einen ganz schlechten Start ein und erspielte lediglich einen Punkt, so unterlag man den Bernern sehr hoch mit 22:10.

Reaktion im zweiten Spiel

Bereits im 2. Spiel liess man die Klasse aufblitzen und fegte die zweite Garde des Titelverteidigers mit den Ex-Birmensdorfern «The Kissners» klar und deutlich 26:6 weg. Im Spiel Nummer 3 traf man auf den alten «Rivalen» Torpedo-Thun Wimmis, doch auch dieser obwohl - von den Namen her gut aufgestellt - vermochten die Berner Oberländer keinen Blumentopf zu gewinnen und verloren klar 25:7. Da die Berner jedoch bisher auch alle Matches für sich entscheiden konnten, waren die Chancen auf den Titel wegen der Startniederlage auf ein Minimum gesunken, selbst wenn man den Titelverteidiger Dynamo Zürich 1 schlagen würde. Dies gelang den Birmensdorfern auch in einem äusserst spannenden Match wusste man bereits vor den letzten beiden Spielen, dass man mindestens ein Remis holen würde. Michael Nyffenegger, welcher bis Dato alles gewann, verlor gegen Lukas Meier klar mit 1:5, somit stand es 16:14 vor dem Match zwischen John Appenzeller, welcher bis dato keinen Punkt in diesem Match ergattern konnte. Sein Gegner hiess Roman Müller und der Team-Routinier liess es nicht anbrennen und spielte geschickt und gewann knapp 5:4 somit wurde der Titelverteidiger mit 18:14 geschlagen, hier fiel einzig John Appenzeller ab mit nur 2 Punkten.

Bern macht alles klar

Da die Berner dann auch die Zürcher mit 18:14 schlugen wurden diese zum ersten Male in Ihrer Vereinsgeschichte Schweizer Meister, notabene ist Bern das älteste noch existierende Team.