Bei eisigen Temperaturen und Regen erwischten die Gäste aus Birmensdorf den besseren Start in das 3.-Liga-Derby. Bereits nach sechs Minuten wurden die Gäste für ihre Bemühungen belohnt. Madörin traf nach einer herrlichen Flanke mit einer Direktabnahme zur 1:0-Führung.

Ganz zur Freude des Trainers Dani Margreth: «Die frühe Führung war extrem wichtig für uns. In den letzten drei Spielen machten wir die Chancen nicht und gingen so dreimal in Serie als Verlierer vom Platz. Der Führungstreffer gab uns das nötige Selbstvertrauen für den weiteren Spielverlauf.»

Nach dem Treffer strebten die Platzherren den schnellen Ausgleich an. Aber trotz mehr Spielanteilen schaute nichts Zählbares für das Team von Andrea Roselli raus. «Wir spielten sehr gut mit, hatten phasenweise sogar deutlich mehr vom Spiel.» Wie man effizient spielt, demonstrierten die Birmensdorfer kurz vor Halbzeitende. Marco Simeone sorgte mit einem herrlichen Heber für die 2:0-Führung.

Nach dem Pausentee waren die Oetwiler präsenter. Nur drei Minu-ten nach Wiederanpfiff zeigte der Schiedsrichter nach einem Handspiel der Birmensdorfer auf den Elfmeterpunkt. Im Nachschuss sorgte Daniel Marquart für den Anschlusstreffer. Danach wurde es ruppiger und nach jedem Foul kam es zu kleineren Auseinandersetzungen. Emotionen, welche zu einem Derby gehören.

Die Schlussphase lebte dann von der Spannung. Während die Oetwi-ler weiterhin versuchten, den Ausgleichstreffer zu erzielen, und dadurch die Defensive immer mehr vernachlässigten, kamen die Gäste zu Konterchancen. Doch auch Birmensdorf sollte kein Tor mehr gelingen.

Dani Margreth zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: «Wir haben die Zweikämpfe angenommen und zeigten von Anfang an, dass wir dieses Spiel gewinnen wollten. Hätten wir in der Schlussphase intelligenter gespielt, dann hätten wir durchaus höher gewinnen können.»