Kitzbühel war bereits der dritte Weltcup der Saison. Ausgetragen wurde ein Boulder-Wettkampf. Am Start waren 120 Athleten aus 27 Ländern, darunter acht Schweizer. Bei den Damen starteten die drei ehemaligen Mitglieder des Regionalzentrums Zürich (RZZ), Petra Klingler (Bonstetten), Rebekka Stotz (Urdorf) und Natalie Bärtschi (Andwil).

Klinger rehabilitiert

Nach dem etwas enttäuschenden Resultat von Klingler vor drei Wochen am Weltcup in Millau (FRA) wollte sie unbedingt eine Reaktion zeigen. Dies gelang ihr hervorragend. Als Einzige ihrer Qualifikationsgruppe topte sie alle fünf Boulderprobleme und qualifizierte sich souverän für das angepeilte Halbfinale. Dort fehlte dann vielleicht noch etwas Kraft und Klingler verpasste trotz einer guten kämpferischen Leistung den Final der besten sechs.

Enttäuscht nach starker Qualifikation

Sie kommentiert den 14. Schlussrang wie folgt: «Ich bin froh, dass mir nach Millau eine starke Reaktion gelungen ist. Doch wenn Du nach der Qualifikation führst, dann kannst Du mit einem 14. Rang schon nicht einfach zufrieden sein. Der Weg stimmt, ich werde darauf weiter gehen und der nächste Wettkampf kommt schon in zwei Wochen.»

Bärtschi empfiehlt sich

Die Lead-Spezialistin Stotz erreichte in einem grossen Teilnehmerfeld den 27. Rang und Bärtschi holte sich an ihrem ersten Weltcup den ansprechenden Rang 37 und hofft, dass die beiden erreichten Tops in der Qualifikation eine gute Referenz für weitere Weltcup-Einsätze sein werden. Der Sieg ging erneut an die Österreicherin Anna Stöhr vor Akiyo Noguchi (JPN) und Alex Puccio (USA).

Lachat bester Schweizer

Bei den Herren erreichte erwartungsgemäss Cédric Lachat (Porrentruy) das mit Abstand beste Resultat. Als einziger konnte er sich für das Halbfinal qualifizieren. Dank einem Top im ersten Versuch beim letzten Boulder erreichte er als Vierter das Finale. Im Final erreichte er schliesslich den 5. Rang und damit das beste Resultat der Schweizer Delegation. Bei den Herren siegte mit Jakob Schubert ebenfalls ein Österreicher.