Mit seinen 25 Jahren zählt Angstmann beim FC Oetwil-Geroldswil nicht nur zu den Routiniers im Team. Der athletische Sportler ist auch polyvalent einsetzbar. «Nachdem er in der Vorbereitungsphase bereits als Innenverteidiger sowie in der laufenden Meisterschaft als linker Aussenverteidiger zum Einsatz kam, stellte ich ihn gegen meinen Ex-Club Albisrieden erneut in der Innenverteidigung auf. Mit seiner Grösse ist er für diese Aufgabe prädistiniert», so Balmer.

Nach dem 0:2-Pausenrückstand verstärkte Balmer die Offensive und ab der 50. Spielminute spielte Angstmann auf der linken Angriffsseite auf. «Mit seiner Schnelligkeit galt es, den Angriff zu verstärken», so der Coach über seine Massnahme.

Nach einem Cornerball von Nicolas Huxley traf Angstmann in der 88. Minute mit einem Weitschuss noch zum 1:2 – allerdings zu spät. Trotz seines Treffers zeigte sich der Torschütze nachdenklich: «Der Anschlusstreffer hätte 15 Minuten früher kommen müssen, dann wäre noch einiges möglich gewesen».

Vom FC Dietikon zu Oetwil-Geroldswi

Angstmann durchlief die Juniorenabteilung beim benachbarten FC Dietikon, wo er auch in der 2. Mannschaft in der 3. Liga zum Einsatz kam. Vor 7 Jahren wechselte er zum FC Oetwil-Geroldswil. «Am liebsten spiele ich als Sturmspitze oder auch als Flügel auf.

Der Spass am Fussball steht bei mir im Vordergrund, wobei ich hier bei Oetwil-Geroldswil die gute Stimmung im Team wie auch die tolle Infrastruktur im Werd schätze», so der Monteur, welcher beruflich bei Christoph Teuscher AG in Oberengstringen tätig ist. «Leider können wir in dieser Saison nicht mehr um den Aufstieg mitspielen, doch der 3. Schlussrang wird angestrebt», so Angstmann weiter.

Nachdem er während Jahren in Dietikon wohnhaft war, zog Angstmann im vergangenen April nach Grüningen im Zürcher Oberland. Dort wohnt er nun mit seiner Freundin zusammen. «Auch in der kommenden Spielzeit möchte ich für Oetwil-Geroldswil spielen und dann schauen wir weiter», liess der 25-Jährige in seine nahe Zukunft blicken.