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Andi Wettstein freut sich, dass er Weihnachten überhaupt erleben darf

Andi Wettstein mit Frau Astrid und Tochter Tina.

Andi Wettstein mit Frau Astrid und Tochter Tina.

Der Co-Trainer des Drittligisten FC Oetwil-Geroldswil hat im Februar einen Herzinfarkt erlitten und ist danach im Koma gelegen. Bleibende Schäden am Hirn wurden vermutet, doch der 51-Jährige hat alle verblüfft.

Abgesehen von «ein paar Aussetzern» ist Andi Wettstein wieder auf dem Stand von vor dem Unfall. Seine Frau Astrid sagt dazu: «Als wir die Leute von der Intensivstation vor einigen Wochen besucht haben, um ihnen zu danken, hatten die Leute Tränen in den Augen. Sie konnte nicht glauben, dass Andi in dieser Verfassung vor ihnen steht.»

Kraft dank der Familie

Im ausführlichen Gespräch schildert das Ehepaar Wettstein und Tochter Tina, wie die Familie die schwere Zeit gemeinsam gemeistert hat. Sohn Mike führte während des zehntägigen Komas seines Vaters ein Tagebuch. «Ich sah schwarz auf weiss, was meine Familie geleistet hat. Das gibt mir Kraft», sagt Andi Wettstein.

Wiedersehen mit der toten Mutter

Unter dem Schlagwort «Glaube» schildert das Urgestein des FC Oetwil-Geroldswil Eindrückliches: «Nach dem Aufwachen fragte ich nach meiner Mutter, die schon 27 Jahre tot ist. Ich hatte sie gesehen, wahrscheinlich während der Aufwachphase. Sie war da und hätte mich zu sich nehmen können, liess mich aber zurückgehen. Es war wohl noch nicht Zeit für mich.»


Das ganze Gespräch finden Sie in der gedruckten Ausgabe vom 22. Dezember.

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