Leichtathletik
Amaru Schenkel: «Wer mich schlägt, muss aufpassen»

Sein Saisonziel ist die Qualifikation für die WM in Moskau. Der Weg dorthin ist für den Dietiker Sprinter Amaru Schenkel, den Dominator der letzten zwei Jahre, hart.

Raphael Biermayr
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Amaru Schenkel trainiert unter anderem auf der neuen Anlage Burkertsmatt in Widen.bier

Amaru Schenkel trainiert unter anderem auf der neuen Anlage Burkertsmatt in Widen.bier

Nach einer völlig umgekrempelten Vorbereitung in den USA sitzen die Abläufe bei Sprinter Amaru Schenkel noch nicht. Eine Verletzung hat ihn ausserdem eine Woche gekostet.

Die letzte Chance, sich für die WM in Moskau zu qualifizieren, winkt dem Dietiker am Freitag an der Schweizermeisterschaft in Luzern.

«Letztlich habe ich es immer geschafft, auch wenn sich die Leute fragten: Was ist mit Schenkel los? 2011 beispielsweise schaffte ich es am 27. Juli. Unter dem Strich habe ich keinen Stress. Wenns klappt, dann klappts, sonst nicht», sagt Schenkel.

Zu seinem Rivalen Alex Wilson, der ihm unlängst den 100-Meter-Rekord abgejagt hat, sagt Schenkel: «Ich bin Sportsmann und habe ihn zu seinen Leistungen beglückwünscht. Aber klar: Wer mich schlägt, muss aufpassen, das nächste Mal nicht eine verpasst zu kriegen auf der Bahn.»

(Das ganze Interview mit Amaru Schenkel lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Limmattaler Zeitung):