Leichtathletik
Amaru Schenkel bricht mit der Schweiz zwecks Professionalisierung

Der Dietiker Sprinter richtet sein Programm hinsichtlich den Europameisterschaften 2014 im Letzigrund neu aus: Er geht zu einem renommierten Coach in die USA.

Raphael Biermayr
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Reto Amaru Schenkel am 200-m-Final nicht am Start

Reto Amaru Schenkel am 200-m-Final nicht am Start

Keystone

Amaru Schenkel hat sich von seinem Trainer Laurent Meuwly getrennt und schliesst sich dem renommierten amerikanischen Sprintcoach Loren Seagrave an, der schon internationale Grössen betreute. Der 24-Jährige fliegt am kommenden Freitag nach Florida, wo er bis im Sommer bleibt. Nach der Freiluftsaison in der Schweiz fliegt er abermals in die USA.

«Ich musste neue Impulse setzen, dieser Schritt ist der einzig richtige für mich, um weiter zu kommen», erklärt Olympionike Schenkel, der in der Schweiz neu vom früheren Urdorfer Spitzenläufer Stefan Burkart betreut wird.

Im Gegensatz zu bislang wird sich Schenkel seinem Wunsch gemäss ganz auf die 100 Meter konzentrieren, wo er mit 10,19 Sekunden die zweitschnellste Zeit eines Schweizers gelaufen ist. Diese Saison warten die Weltmeisteschaften in Moskau als Grossanlass.

Schenkel wird darüber hinaus wohl nicht mehr für die Nationalstaffel laufen: Eine gute Nachricht für den Dietiker Rolf Malcolm Fongué und den Urdorfer Steven Gugerli, nachdem mit Aron Beyenne und Cédric Nabe zwei Konkurrenten ihren Rücktritt erklärt haben.