Aktuell liegt der FCD mit 26 Punkten auf dem vorletzten Platz. Vor ihm stehen der FC Balzers und der USV Eschen/Mauren mit je 28 Punkten. Beide weisen ein deutlich besseres Torverhältnis auf als die Limmattaler.

Und wie es der Spielplan will, treffen die beiden letzten verbliebenen Konkurrenten im Abstiegskampf morgen im Direktduell aufeinander. Für den FC Dietikon heisst das, dass die drei Punkte nur dann reichen, wenn es im liechtensteinischen Duell zwischen Balzers und Eschen/Mauren einen Sieger gibt.

Keine Gedanken an den Abstieg

Obwohl es die Limmattaler also nicht mehr in den eigenen Händen haben, ist die Stimmung in der Mannschaft gut, wie Trainer Goran Ivelj sagt. «Die Jungs wollen gewinnen. Sie sind sich alle bewusst, in welcher Lage wir uns befinden», so Ivelj. Es würde auch nichts bringen, sich nun zu verkrampfen.

Denn schon zu Beginn der Saison habe man gewusst, dass es eine schwierige Spielzeit werden würde. «Wir haben uns trotzdem nie aufgegeben. Was zählt, ist der Wille und die Leidenschaft», so Ivelj. An den möglichen Abstieg habe er keinen Gedanken verschwendet.

Ivelj glaubt auch, dass es zwischen Balzers und Eschen/Mauren einen Sieger geben wird. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden auf Unentschieden spielen.»

Wie in Seuzach wird auch die Partie in Balzers um 16 Uhr angepfiffen. Das Team wird also schon kurz nach dem Schlusspfiff wissen, in welcher Liga es kommende Saison spielen wird. Sollte es im Ländle-Duell entgegen den Erwartungen von Ivelj trotzdem ein Remis geben, würde der FC Dietikon zum zweiten Mal in seiner mittlerweile 108-jährigen Geschichte aus der 1. Liga absteigen.

Von 1958 bis 1966 spielte der Verein schon einmal dort. Es waren damals äusserst erfolgreiche Jahre, in denen der FC Dietikon auch im Cup für Furore sorgte. 1960 und 1962 setzte es gegen die Grasshoppers mit einem 2:3 vor 1800 Zuschauern auf der Dornau respektive einem 1:3 auf dem Hardturm zwei knappe Niederlagen ab. (zim)