Während auf dem Spielfeld, welches der Grösse für E-Juniorenspiele entspricht, eifrig nach dem Ball gefightet wird, jonglieren und dribbeln die künftigen Stars und Sternchen auch in den Kabinengängen und auf dem Vorplatz.

Und dies trotz der wenig schmeichelhaften sieben Grad Aussentemperatur. Doch wer ein richtiger Fussballer sein will, dem macht dies nichts aus. «Hauptsache ich kann Fussball spielen», meint ein E-Junior vom FC Dietikon lachend.

Für die 11. Ausgabe des Hallen-Fussball-Turniers in Birmensdorf, haben sich über 500 fussballbegeisterte Jugendliche der Spielstärken D bis G angemeldet.

Pro Mannschaft sind 10 Spieler erlaubt. «Dieses Jahr haben wir neue Trophäen die wir an die Besten verteilen können. Ebenfalls werden wir den besten Spieler und besten Torhüter mit einem speziellen Preis ehren können und jeder Teilnehmer bekommt eine Medaille,» sagt Turnierleiter und Gründer Harry Schenk. In den Stärkeklassen Da und Ea haben zudem Teams von Urdorf und Dietikon den Sieg errungen.

Neuer Turniername

Erstmals in diesem Jahr heisst das Fussballturnier in der Reppischkaserne offiziell «Voit-Sport-Cup». Möglich wird dies dank dem Gesamtausrüster des FC Birmensdorf.

Und in den letzten Jahren hat sich der Anlass richtig unverzichtbar gemacht. «Denn aus fünf Kantonen sind Teams dabei und stellen mindestens eine Mannschaft», sagt Schenk weiter. Nicht nur die grosse Anzahl fussballbegeisterter Kids im Griff zu haben ist eine Meisterleistung, nein auch der logistische Kraftakt, bis alle Vorbereitungen für den Anlass abgeschlossen sind.

«Für Auf- und Abbau erhalten wir Unterstützung von unseren eigenen Junioren. Und am Anlass selbst sind natürlich auch noch Helfer nötig. Alles in allem werden für den zweitägigen Fussballevent gegen 30 Personen benötigt».

«Normaler» Fussball

Noch für diese Ausgabe des Turniers wurde mit einem «normalen» Fussball gespielt. Das soll sich für die Ausgabe 2013 ändern. «Im nächsten Jahr werden wir einen «Futsal-Ball» einsetzen», bestätigt Schenk.

Der Futsal-Ball ist etwas kleiner, springt nicht so hoch weg und verlangt mehr technische Raffinesse wie ein herkömmlicher Leder-Fussball. Auch FC Birmensdorf-Präsident Roger Gemperle ist begeistert über das Hallenturnier: «Es ist ein wichtiges Turnier und wir können etwas für die Jugendförderung machen».

Dass nebenbei auch noch die Kasse beim FC Birmensdorf von diesem Anlass profitiert, ist bei so viel Aufwand nur verständlich. «Natürlich ist der finanzielle Zustupf nicht ohne. Doch dafür müssen wir auch ganz viel leisten», bestätigt Gemperle weiter.