In Spitzenspielen kann ein Zweikampf über Wohl und Wehe entscheiden. So war es letztlich auch gestern in Schlieren. Im Duell mit dem ebenfalls noch verlustpunktlosen Birmensdorf machte ein erfolgreiches Dribbling von Souhel Muhi die Differenz.

Szenen aus dem 3.-Liga-Fussballmatch Schlieren - Birmensdorf

Szenen aus dem 3.-Liga-Fussballmatch Schlieren - Birmensdorf

Der Limmattaler Topskorer der laufenden Spielzeit setzte sich in der 86. Minute zum ersten und einzigen Mal gegen Marden Lopes De Castro durch, schoss aufs Tor, wo Markus Würsten den Ball nur abklatschen lassen konnte. Davide Lopez verwertete den Nachschuss problemlos zum 1:0. Der Siegtreffer.

Die Birmensdorfer stellten über alles gesehen die bessere Mannschaft und liessen in der 65. Minute eine Riesenchance auf den ersten Treffer ungenutzt. Der aufopfernd spielende Manuel Stocker scheiterte mit seinem Nachschuss knapp.

«Das wäre das Siegtor gewesen. Es war klar, dass heute der gewinnt, der das erste Tor macht», sagte FCB-Trainer Fabio Stiz.

Nach vier Runden steht damit nur noch der FCS mit einer blütenweissen Weste da. Der Schuss vor den Bug im Cup – Out gegen Viertligist Benfica – kam offensichtlich zur rechten Zeit. Für Birmensdorf war es nach dem wuchtigen Auftakt ein Dämpfer, mehr nicht.