Leichtathletik

Saripowa mit Jahresweltbestzeit über 3000 m Steeple

Julia Saripowa lief wie in Londen der Konkurrenz auf und davon.

Julia Saripowa lief wie in Londen der Konkurrenz auf und davon.

Am Diamond-League-Meeting in Stockholm realisierte Julia Saripowa über 3000 m Steeple ein Glanzzeit. Sanya Richards-Ross behielt nach ihrem ersten olympischen Einzel-Gold erneut die Oberhand.

Auch ohne Usain Bolt, David Rudisha und Allyson Felix präsentierte sich in der schwedischen Hauptstadt ein hoch dekoriertes Teilnehmerfeld. Bei elf von 17 Diamond-League-Disziplinen in Stockholm waren frisch gekürte Olympiasieger von London am Start.

Elf Tage nach seinem emotionalen Olympia-Triumph über 400 m Hürden musste sich Felix Sanchez dem in London zweitklassierten Michael Tinsley relativ deutlich geschlagen geben. Der 28-jährige Amerikaner wurde nach einem starken Finish auf den letzten 70 Metern in 48,50 Sekunden gestoppt, der zweitplatzierte Sanchez blieb 1,3 Sekunden über seiner Jahresweltbestzeit (47,63).

Wie Sanchez zu den Geschlagenen gehörten die Amerikanerinnen Jennifer Suhr und Brittney Reese. Die Olympiasiegerin im Stabhochsprung scheiterte bei 4,55 m dreimal und blieb ohne gültigen Versuch. Den Sieg mit übersprungenen 4,70 sicherte sich die Olympia-Zweite Yarisley Silva aus Kuba. Über 400 m überspurtete Sanya Richards-Ross ihre Rivalin Amantle Montsho aus Botswana auf den letzten 40 Metern und sicherte sich bei ihrem zweiten Start bei einem Diamond-League-Meeting den zweiten Sieg.

Die wertvollste Leistung des Abends in der denkmalgeschützten Arena realisierte die Steeple-Läuferin Julia Saripowa. Die Olympiasiegerin aus Russland wurde in der Jahresweltbestzeit von 9:05,02 Minuten gestoppt. Schneller als die 26-Jährige lief bislang lediglich ihre Landsfrau Gulnara Galkina (8:58,81 und 9:01,59).

Mit der Hochspringerin Anna Tschitscherowa (Russ), der Diskuswerferin Sandra Perkovic (Kro), der Kugelstosserin Valerie Adams (Neus) und dem Dreispringer Christian Taylor (USA) behielten vier weitere Goldmedaillengewinner von London im Stockholmer Olympiastadion die Oberhand. Den 100-m-Sprint der Männer gewann in Abwesenheit der ersten vier des Olympia-Rennens der Amerikaner Ryan Bailey in 9,93 Sekunden.

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