In 24 Stunden zum Olympiasieg

Ein Meisterstück lieferte die Serviceequipe der Schweizer Langläufer rund um Roger Wachs im Februar in Pyeongchang ab. Dario Cologna erhielt nur zwei Tage vor seinem Olympiarennen über 15 km von der Firma Fischer einen neuen Ski.

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Das Gefühl beim kurzen Testen war sehr gut. Läufer und Material passten auf Anhieb. Doch das Risiko für Cologna und das Wachsteam blieb: Kann man einen Ski im wichtigsten Wettkampf des Jahres einsetzen, ohne damit jegliche Rennerfahrung zu besitzen?

Man konnte. Die Schweizer Serviceleute schliffen und präparierten den neuen Ski innerhalb von nur 24 Stunden so, dass Dario Cologna letztlich mit einer Rakete unter den Füssen zum Olympiasieg stürmte. «Ich bin enorm stolz auf die Leistung meines Wachsteams. Das war hohe Schule», sagt Langlauf-Chef Hippolyt Kempf. «So etwas war nur machbar durch die Investitionen und Effizienzsteigerungen der vergangenen Jahre. Bei den Winterspielen 2010 in Vancouver wäre die gleiche Meisterleistung innerhalb dieser kurzen Zeit noch unmöglich gewesen.» (rs)

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