Challenge League

Goldener Punkt für den FC Zürich: Der Aufstieg steht kurz bevor

Der Aufstieg des FCZ steht kurz bevor. Im Bild: Torschütze Raphael Dwamena (dritter von rechts) jubelt mit seinen Teamkameraden über sein Tor zum 1:0.

Der Aufstieg des FCZ steht kurz bevor. Im Bild: Torschütze Raphael Dwamena (dritter von rechts) jubelt mit seinen Teamkameraden über sein Tor zum 1:0.

Die Zürcher sind nach dem 1:1 gegen Xamax auf gutem Weg in Richtung Aufstieg in die Super League.

Das Wunschszenario der meisten Schweizer Fussballfans für die nahe Zukunft lautet wie folgt: FC Zürich rauf, FC Vaduz runter! Das heisst: Mit dem Aufstieg des FCZ in die Super League und dem Abstieg der Liechtensteiner in die Challenge League würde die höchste Spielklasse in der nächsten Saison mit Sicherheit an Attraktivität gewinnen.

Vor dem Schlussspurt der aktuellen Meisterschaft sieht es ganz so aus, als würde die Rechnung der Anhänger aufgehen. Nach dem 1:1 der Zürcher gegen Xamax hat die Mannschaft von Trainer Uli Forte nach wie vor einen Vorsprung von neun Punkten auf den härtesten Konkurrenten im Aufstiegskampf. Der FC Zürich ging zwar in der 50. Minute dank einem Treffer von Mittelstürmer Raphael Dwamena 1:0 in Führung, aber Pedro Teixeira glich für Xamax in der 87. Minute zum 1:1 aus. Kurz vor Schluss vergab Verteidiger Voser für die Zürcher in aussichtsreichster Position den Matchball.

Schönbächler verpasst das 1:0

Der FC Zürich, bei dem Oliver Buff erst nach gut einer Stunde zum Einsatz kam, war auf dem Kunstrasen des Stade de la Maladière die von Beginn an um eine Spur aktivere Mannschaft. Abwehrchef Alain Nef mit einem Kopfball und Flügelstürmer Roberto Rodriguez mit einem Flachschuss aus zehn Metern sorgten in der Startphase für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Dann erzielte Dwamena zwar einen Treffer, der vom souveränen Schiedsrichter Sascha Amhof allerdings zu Recht wegen Abseits nicht gegeben wurde. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Marco Schönbächler das 1:0 auf dem Fuss, verpasste das Ziel aber knapp.

Xamax beschränkte sich in erster Linie auf die Defensivarbeit, lauerte auf Konter und versuchte, dem Favoriten mit hartem Einsteigen den Schneid abzukaufen. Ramizi, Goncalves und Witschi sahen schon vor Ablauf einer halben Stunde wegen jeweils rüden Einsteigens die gelbe Karte.

Xamax zu passiv

Die einzige Grosschance der Neuenburger vergab Karlen nach einer Viertelstunde. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Nach herrlicher Vorarbeit von Gilles Yapi und Adrian Winter brachte der Ghanaer Dwamena den FCZ dank einem technischen Kabinettstücklein verdientermassen mit 1:0 in Führung. Xamax reagierte auf den sechsten Saisontreffer Dwamenas erst in der Schlussphase. Ansonsten war das Team von Trainer Michel Decastel zu passiv, zu harmlos und glaubte erst zu spät an seine Chance.

Autor

Ruedi Kuhn

Ruedi Kuhn

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