Tennis
Gaël Monfils vor French-Open-Achtelfinal: «Stan Wawrinka ist physisch ein Monster»

Am Montag trifft Stan Wawrinka in den Achtelfinals der French Open auf den Franzosen Gaël Monfils. Dieser winkt vor dem Achtelfinal-Duell bereits mit dem weissen Handtuch.

Simon Häring
Merken
Drucken
Teilen
Gaël Monfils versprüht wenig Optimismus vor dem Achtelfinal-Duell gegen Stan Wawrinka.

Gaël Monfils versprüht wenig Optimismus vor dem Achtelfinal-Duell gegen Stan Wawrinka.

Keystone

Sie sind gute Freunde und wohnen im gleichen Kanton. Stan Wawrinka (32, ATP 3) am Genfersee, der Franzose Gaël Monfils (30, ATP 16) in der Waadtländer Gemeinde Trélex. Am Montag treffen die beiden in den Achtelfinals der French Open aufeinander. Doch die letzte Hoffnung des Heimpublikums macht sich keine grossen Hoffnungen, wie er am Tag zuvor zugibt.

Er könne sich nicht mit dem Schweizer vergleichen. «Er hat drei Grand-Slam-Turniere gewonnen. Es besteht absolut kein Zweifel, dass er derzeit einer der besten Spieler des Planeten ist. Physisch ist er ein Monster», sagt Monfils, der selber als einer der athletischsten Spieler gilt und von der Aufgabe seines Landsmanns Richard Gasquet profitiert.

«Wir sind wirklich gute Kumpels»

Speziell ist das Duell aber auch, weil die Trainer der beiden ebenfalls eng befreundet sind. DI beiden ehemaligen schwedischen Spitzenspieler Magnus Norman und Mikael Tillström betreiben mit Nicklas Kulti in der Nähe von Stockholm die Akademie «Good to Great». Monfils sagt: «Mit Stan gehe ich auch einmal einen trinken. Wir sind wirklich gute Kumpels.»

Mit Schweizern hat Monfils in Paris schlechte Erfahrungen gemacht. Zwei Mal scheiterte er in den Viertelfinals an Roger Federer, 2009 verlor er im Halbfinal gegen Federer. Wawrinka und Monfils haben sich bisher vier Mal duelliert, beide haben zwei Erfolge feiern können. Letztmals standen sie sich vor sechs Jahren in Melbourne gegenüber, mit dem besseren Ende für den Schweizer.