EM-Qualifikation

Zweitletzter Schliff vor den Showdowns im März

Georgiens Nationalcoach Vladimir Weiss plagen vor dem Spiel gegen die Schweiz Verletzungssorgen

Georgiens Nationalcoach Vladimir Weiss plagen vor dem Spiel gegen die Schweiz Verletzungssorgen

Georgiens slowakischer Nationaltrainer Vladimir Weiss ist nicht zu beneiden. Wie der Schweizer Coach Vladimir Petkovic muss auch er in St. Gallen auf einige Spieler wegen Verletzungen verzichten.

Doch bei den Georgiern ist die zweite Reihe bedeutend weniger gut bestückt. "Wir haben nicht 100 Spieler auf dem gleichen Level", sagte Weiss. "Wir haben Spieler im Kader von Mittelfeldklubs in Griechenland oder aus Kasachstan."

Vor allem in der Offensive haben sich Lücken aufgetan. Das grosse Talent Grigori Tschakwetadse von Gent ist seit Ende Januar am Knie verletzt und hat in der EM-Qualifikation keine Minute gespielt. Und nun fällt auch noch Jano Ananidse von Spartak Moskau aus. "Wir tun uns im Sturm schwer. Da müssen wir mehr Durchschlagskraft haben", so Weiss. Gegen die Amateure von Gibraltar schoss sein Team zwar sechs Tore (3:0, 3:2), doch in den fünf Partien gegen die Schweiz, Irland und Dänemark waren die Georgier nur einmal erfolgreich - beim 1:5 in Kopenhagen.

Das Spiel in St. Gallen gegen die Schweiz ist für Georgien der zweitletzte Test, bevor für den Aussenseiter im kommenden März die zwei vielleicht wichtigsten Spiele der Verbandsgeschichte anstehen. Obwohl Georgien in der Gruppe D längst abgehängt ist, hat es dank dem Gruppensieg in der Nations League 2018 die Chance, sich über die Playoffs erstmals für eine Endrunde zu qualifizieren. Als Top-Team der Liga D trifft Georgien zunächst im Halbfinal zuhause wohl auf Weissrussland oder Luxemburg. Wird diese Hürde erfolgreich genommen, spielt Georgien danach im Final der Liga D um ein EM-Ticket; wahrscheinliche Gegner sind Kosovo oder Nordmazedonien.

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