Schweiz

So sieht der Plan aus für die nächsten Wochen in der Super League

In den Schweizer Fussball-Stadien tut sich mindestens bis zum 30. April nichts mehr

In den Schweizer Fussball-Stadien tut sich mindestens bis zum 30. April nichts mehr

Der SFV stellt im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus den Spielbetrieb bis auf Weiteres komplett ein. In der Super League und in der Challenge League ruht der Ball mindestens bis zum 30. April.

Der Stopp gelte ab sofort für sämtliche Spiele aller Kategorien und Altersklassen, teilte der SFV am späten Freitagnachmittag mit. Klares Ziel sei es weiterhin, die Saison im Sommer zu Ende zu spielen, so der Verband. Er hofft damit darauf, dass die am 12. Juni beginnende paneuropäische EM abgesagt respektive um ein Jahr verschoben wird.

Wie der SFV schreibt, wurde der Entscheid im Einklang mit der allgemeinen Strategie der Schweiz und nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) gefällt. Gemäss Einschätzung der Gesundheitsbehörde und Epidemiologen gilt Fussball als eine Mannschaftssportart mit erhöhter Ansteckungsgefahr.

SFV-Zentralpräsident Dominique Blanc wird mit den Worten zitiert, dass aussergewöhnliche Situationen aussergewöhnliche Massnahmen erfordern. "Damit tragen wir der allgemeinen Entwicklung Rechnung, zugleich wollen wir als grosser Schweizer Sportverband der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden." Es sei ein Entscheid im Sinne der Gesellschaft und der Gesundheit aller Menschen in unserem Land, so Blanc.

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