Interview

Silvan Widmer mit einer Kampfansage an YB: «Wir wollen am Samstag ein Signal setzen»

Silvan Widmer: "Es gibt so Spiele, wo der Ball einfach nicht rein will."

Silvan Widmer: "Es gibt so Spiele, wo der Ball einfach nicht rein will."

Direkt nach der bitteren 0:1-Niederlage in Sion denkt FCB-Rechtsverteidiger Silvan Widmer bereits an den nächsten Gegner. Achtung YB, der FC Basel ist wütend.

Silvan Widmer, auf was sind Sie nach dem 0:1 gegen Sion am meisten wütend?

Silvan Widmer: Es war ein schwieriges Spiel. Wir wussten, dass es nicht mehr so sein wird, wie vor zwei Wochen im Joggeli. Sion war heute aggressiver. Wir haben den Kampf angenommen, sind aber dann in Rückstand geraten und konnten die Chancen, die wir hatten, leider nicht machen. Das waren vier bis fünf gute Chancen, aber keiner wollte rein und dann gibt es auch keine drei Punkte.

Was es heute einfach nur Pech, im Vergleich zu den anderen Auswärtsniederlagen gegen Luzern und Lugano?

Wir hätten sicher mehr verdient, im Vergleich zu den anderen Niederlagen, die wir verdient verloren haben. Wir hatten genug Ballbesitz und genug Chancen. Es gibt aber leider so Spiele. Jetzt heisst es, abhaken und am Samstag gegen YB wieder angreifen.

Servette hat gewonnen, YB auch. Ist Platz 3 jetzt das Saisonziel des FCB?

Ich sage schon seit Wochen, dass wir auf uns schauen müssen, dass wir unsere Spiele gewinnen müssen. Jetzt haber wir aber natürlich wieder einen Schritt nach hinten gemacht. Mit einem Sieg gegen YB können wir einfach mal ein Signal setzen, wer wir sind und für was wir stehen. Das ist jetzt unser Ziel.

Wäre Ihnen St. Gallen als Meister lieber als YB?

Das ist mir völlig Wurst.

Wie steht es um die Kräfte? Sind da nach sieben Spielen in drei Wochen noch genug Reserven vorhanden?

Es gibt jetzt halt Spieler, die mal aussetzen müssen, weil es irgendwo zwickt. Aber wir sind den Rhythmus eigentlich gewohnt. Wir haben kaum Zeit zum trainieren, aber das ist schon gut, denn so wir haben auch keine Zeit, lange an dieser Niederlage zu hadern.

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