FIFA

Sepp Blatter Ziel einer neuen Untersuchung

Sepp Blatter droht einmal mehr Ungemach

Sepp Blatter droht einmal mehr Ungemach

Der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter wird erneut von der Justiz ins Visier genommen.

Blatter, der am 2. Juni 2015 das Amt als FIFA-Präsident nach 17 Jahren auf Druck der USA abgab, wird ungetreue Geschäftsbesorgung vorgeworfen. Mit Jérôme Valcke und Markus Kattner gehören zwei weitere frühere Top-Funktionäre der FIFA zu den Beschuldigten. "Für sämtliche Verfahrensbeteiligten gilt die Unschuldsvermutung", teilte die Bundesanwaltschaft der DPA mit. Blatters Antwort lautete: "Ich habe den Vorwurf zur Kenntnis genommen, weise ihn aber als völlig unberechtigt zurück."

Die Bundesanwaltschaft führt seit September 2015 ein Strafverfahren gegen Blatter wegen der Millionenzahlung der FIFA an Michel Platini, den ehemaligen Präsidenten der UEFA. Ein Teil-Sachverhalt wegen anderer Vorwürfe wurde im Mai 2020 eingestellt. Nun wurde das Verfahren ausgeweitet.

Zu den neuen Vorwürfen führt die Bundesanwaltschaft aus, dass das Darlehen der FIFA an die TTFF vom 13. April 2010 "weder verzinst noch durch äquivalente Vermögenswerte abgesichert" gewesen sei. Der Betrag sei weiterhin "nicht zurückbezahlt und angeblich noch im gleichen Jahr in eine Subvention umgewandelt" worden. Der Zweck der Überweisung wird nicht erläutert.

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